Das Hamsterrad verlassen ( Tipp im Juni 2018 )

Bei Stress, wenn sich Ihr inneres Hamsterrad schnell dreht, verflacht sich ganz automatisch Ihre Atmung.
Langsamer und tiefer zu atmen, hilft auf einfache Art und Weise, das Tempo zu drosseln und zu entschleunigen. Die Atmung bietet somit eine gute Möglichkeit, auf unser Befinden einzuwirken und dem Leben durch bewusste Verlangsamung und Vertiefung einen Impuls der Entwarnung zu geben. Sowohl Körper als auch Seele interpretieren das als die Botschaft “ Alles ist in Ordnung“.
Es ist unmöglich, Gedanken und Gefühle abzustellen. Ohne Pause jagen Gedanken wie “ Die Präsentation für morgen ist noch nicht fertig! Ich muss die Wäsche noch aufhängen! Was ziehe ich an?Ich sollte dieses / jenes tun,…“ durch unseren Kopf.
Stellen Sie sich nun Ihre Gedanken wie wild in einem Käfig herumflatternde Vögel vor, die pfeifen, von Stange zu Stange hüpfen,….Unser Ziel ist es nun, diese Vögel zu beruhigen, sie still werden zu lassen oder ihnen zumindest nicht mehr unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Vögel sind zwar weiterhin da, doch wir lassen uns nicht mehr von ihnen ablenken.
Eine sehr einfache Entspannungstechnik funktioniert über die Atmung: durch das bewusste Beobachten des Ein- und Ausatems. Die Aufmerksamkeit wird immer mehr auf den Atemvorgang und so ganz nach innen gelenkt, unsere Gedanken in den Hintergrund gedrängt, im Optimalfall verdrängt. Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem richten, bringen Sie Ihre Vögel dazu, sich auf die Äste oder Stangen zu setzen und still zu sein.
Im Alltag sind wir oft sogar mit diversen Inhalten ( Vögeln) beschäftigt. Entspannung schafft da Ruhe im Gehirn. Das kann sich erholen, wird dadurch leistungsfähiger und kann dann im Aussen wieder besser fokussieren.

8 Obst- und Gemüsesorten, die Ihren Körper entgiften ( Tipp im Mai 2018 )

Ein paar der geläufigsten Lebensmittel, die der Leber bei der Bekämpfung und beim Abbau schädlicher Stoffe helfen, und die Sie in jedem Supermarkt finden. So können Sie sie ganz leicht in Ihre tägliche Ernährung integrieren. In allen stecken wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Entgiftung des Körpers optimal unterstützen.

Sellerie
Aufgrund seines hohen Kaliumgehalts trägt der Sellerie effektiv zur Entgiftung des Körpers bei. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff für den Zellstoffwechsel und den Blutkreislauf. Sellerie wirkt harntreibend und sorgt so für das Ausscheiden bestimmter giftiger Stoffwechselprodukte, wie z. B. Harnsäure. Außerdem enthält er viele Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), die eine schützende und anregende Wirkung auf den Körper besitzen, unter anderem auch auf die Leber. Nicht zuletzt weist Sellerie einen hohen Vitamin-C-Gehalt und viele Carotinoide auf, die einen starken antioxidativen Effekt haben und freien Radikalen entgegenwirken.

Rote Beete
Rote Bete ist besonders reich an B-Vitaminen und enthält einen Stoff namens Betanin, der auch für die intensive rote Farbe der Knolle verantwortlich ist. Beide Inhaltsstoffe stimulieren die Entgiftung des Körpers und beseitigen oxidative Schäden im Organismus. Des Weiteren unterstützt Betanin die Aktivität von Glutathion, das zu den wichtigsten entgiftenden Biomolekülen im menschlichen Körper gehört. Bitte achten Sie bei der Zubereitung der Roten Beete darauf, dass Sie die Garzeit idealerweise auf maximal 15 Minuten begrenzen, sodass kein Betanin verloren geht.

Avocado
Die Avocado hilft Ihnen dabei, sowohl Ihren Säurehaushalt im Körper zu optimieren als auch Fett abzubauen. Sie ist die Frucht mit dem höchsten Gehalt an Glutathion, das wie bereits erwähnt zu den wichtigsten schützenden Molekülen im menschlichen Körper gehört: Es dient als unverzichtbarer Baustein der körpereigenen Redox- und Entgiftungssyteme zur Entsorgung von freien Radikalen und anderen Schadstoffen. Bei einem Mangel an Glutathion können die Zellen ihre normalen Zellfunktionen nicht mehr aufrechterhalten und verlieren die Fähigkeit, sich normal zu teilen. Schließlich sind Avocados auch reich an Lipase, einem Enzym, das den Fettabbau unterstützt.

Dankbarkeit im Alltag ( Tipp im April 2018 )

Wir sind zu einer Gesellschaft geworden, in der wir viel unser Augenmerk auf das richten, was nicht funktioniert, was wir noch nicht haben oder können. Das, was funktioniert, was wir schon können, haben, sind, wird als selbstverständlich betrachtet und erfährt kaum Wertschätzung.  Wie wäre es, mit kleinen Übungen für den Alltag die Dankbarkeit dafür wieder zu erfahren?
1) Es ist nicht selbstverständlich
Wir verfügen über ein Dach über dem Kopf, Wasser, Bildung,… Für Millionen Menschen ist das nicht selbstverständlich. Die Dankbarkeit dafür kann man lernen, indem man anfängt, bewusst durch den Tag zu gehen und all das anzuerkennen, was “ gelingt“, funktioniert. Der Bus kommt pünktlich und bringt mich zur Arbeit – das ist nicht selbstverständlich. Draußen ist es kalt, ich komme in einen warmen Raum- es könnte anders sein. Ich kann sehen, hören, sprechen, mich bewegen – es könnte anders sein.
2) Der Tagesrückblick
Auch wenn Sie momentan schwere Zeiten durchlaufen mögen, kann es gut tun, sich vor dem Zubettgehen an mindestens drei konkrete Begebenheiten des Tages zu erinnern, die  positiv im Gedächtnis  geblieben sind.  Das müssen keine großen, weltbewegenden Erfahrungen sein, eine freundliche Begrüßung durch die Kollegin, der Sonnenaufgang am Morgen, der Blick in die strahlenden Augen eines Kindes kann schon das Herz zum Singen bringen. Oder jemand hält uns die Tür auf, vielleicht erklingt unsere Lieblingsmelodie im Radio,…Bei genauem Hinsehen erkennen wir, dass wir eigentlich ständig von anderen, von der Natur, vom Leben kleine und auch große Geschenke bekommen.
Unterstützend kann sein, wenn man morgens in eine Hosentasche eine Handvoll Erbsen macht und mit jeder schönen Erfahrung eine Erbse in die andere, freie Hosentasche steckt. Es kann erstaunlich sein, wie viele Erbsen abends in der “ Positive-Erfahrungen-Tasche “ sind und es hilft, unsere Sichtweise von uns und der Welt zu verändern.
3) Das Dankbarkeitstagebuch
Wer schreibt, der bleibt. Deshalb ist es noch effektiver, gute Erinnerungen aufzuschreiben. Das Notierte bleibt, kann wieder gelesen werden und lässt sich nicht mehr mit vorgeschobenen negativen Gedanken wegreden.Zur Vergrößerung des Dankbarkeitseffektes können Sie vor jedem neuen Eintrag noch ein wenig in den älteren Notizen blättern.

Lachen ist gesund ( Tipp im März 2018)

Dieses Sprichwort ist inzwischen auch wissenschaftlich bewiesen.
Lachen verscheucht nicht nur kurzfristig Stress und Anspannung, es kann langfristig sogar Heilungsprozesse anstoßen und fördern.
Denn : Indem wir lachen, bringt unser zentraler Lachmuskel, das Zwerchfell, alle Muskeln in Bewegung, u. a. auch 17 Gesichtsmuskeln. Dabei tanken Gehirn und Lunge Sauerstoff, die Herzfrequenz erhöht sich und unsere Seele bekommt Flügel. Bei einem echten Lachanfall schüttet man nämlich so viele Glückshormone ( Endorphine) aus wie bei 20 Minuten Joggen. Nach so einer Lachattacke breitet sich wohlige Entspannung aus. Weiter löst Lachen Stress und Spannungen und bringt unsere Energie in neuen Fluss. In einem durch Humor gelösten Zustand können wir uns leichter mit den Widersprüchen der Welt versöhnen – mit uns und unserem manchmal nicht perfekten Leben.
Der Wissenschaftsjournalist Norman Cousins ( 1915-1990)  war einer der Ersten, der die heilende Kraft des Lachens entdeckte. Anfang der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts litt er an einer extrem schmerzhaften Erkrankung der Wirbelsäule ( Morbus Bechterew). Die Ärzte prognostizierten Siechtum und baldigen Tod. Cousins wollte das nicht akzeptieren und glaubte an  den Einfluss von Gedanken und Gefühlen auf den Körper. Lange, bevor die Körper-Geist-Medizin aufkam. Von nun an ließ er sich bewusst zum Lachen bringen, sah lustige Filme, ließ sich lustige Bücher vorlesen.Und bald stellte er fest, dass seine Schmerzen nachließen, wenn er reichlich gelacht hatte. Nicht nur das, auch die Anzahl der Entzündungsherde in seiner Wirbelsäule verringerte sich, schließlich verschwanden sie ganz. Er hatte sich selbst geheilt – durch Lachen!!
Diese medizinische Sensation begründete eine neue Wissenschaft, die Lachforschung, Die Wissenschaftler fanden immer genauer heraus, was eigentlich in unserem Körper geschieht. Heute weiß masn, das körpereigene Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin beim Lachen verstärkt ins Blut gelangen und gegen Entzündungen wirken.
2015/16 lief eine der jüngsten Untersuchungen am Robert-Boch-Krankenhaus in Stuttgart: 31 Patienten zwischen 55 und 75 Jahren mit Herzproblemen und dadurch bedingten chronischen Brustschmerzen beteiligten sich daran.Ihr „Lach-Therapeut“ war ein Clown. Am Ende der Lachtherapie  fühlten sich die Teilnehmer subjektiv besser und sie hatten objektiv nachweisbar weniger Stresshormon Kortisol im Blut und auch beim Belastungs-EKG bessere Werte. Der Komiker Groucho Marx sagte: “ Ein Clown wirkt wie Aspirin, aber doppelt so schnell.“ Die ersten Clownbesuche wurden vor rund 25 Jahren in Krankenhäusern eingeführt, heute ist die Clownvisite weit verbreitet. Da Clowns weder zum medizinischen oder pflegerischen Personal gehören noch Angehörige sind, lassen sie Patienten gerne auf deren spielerisches Angebot ein, lachen, fühlen sich insgesamt besser und gehen mit der Zeit auch mit ihrer Krankheit souveräner um.
Doch es muss kein lautes Lachen sein. Schon ein Lächeln wirkt positiv auf Körper und Seele. Mitte der Neunzigerjahre des letztern Jahrhunderts fanden US-amerikanische Neurowissenschaftler heraus, wie Lachen das Immunnsystem stärkt. T-Lymphozyten ( töten infizierte Zellen) wie auch Gamma-Interferone ( Produzenten körpereigener Abwehrstoffe) vermehrten sich duschs Lachen. Neue Studien haben auch gezeigt, dass Lachen gegen Depressionen helfen kann.
Wie schaffen wir es nun, mehr zu lachen? Indem wir möglichst viel Zeit mit Menschen verbringen, die wir mögen und die uns gut tun. In vertrauter Gemeinschaft lacht es sich leichter. Und in angespannten, traurigen,… Situationen kann es schon helfen, die Mundwinkel bewusst ein wenig nach oben zu ziehen und ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ein Lob der Einfachheit ( Tipp im Februar 2018 )

Wir leben heute in einer Überflußgesellschaft. Die Regale sind weitgehend das ganze Jahr über gut gefüllt. 12 Monate lang Südfrüchte, zu jeder Saison eine neue Kollektion, alle paar Jahre ein neues Handy,.. ..Brauchen wir das alles wirklich? Müssen wir z.B. wirklich jederzeit erreichbar sein – wie es uns die moderne Kommunikationswelt so gerne vermitteln möchte. Ganz selbstverständlich jetten wir in exotische Länder, nehmen dafür stundenlange Flugreisen, die Strahlenbelastungen auf Flughäfen, Zeit- und Klimaverschiebungen auf uns Entspricht das wirklich dem Ruf unserer Seele? Und kennen wir eigentlich unsere Heimat, die vielen kleinen Schmuckstücke ganz in unserer Nähe?
Ist weniger nicht oft mehr? Und vor allem: Lenkt  die Überfülle  unser Augenmerk nicht zu stark nach aussen, während unser Innenleben in dieser über alle Maßen reizvollen Welt verkümmert?

Die freiwillige Einfachheit ist in vielen wohlhabenden Gesellschaften ein gut untersuchter Trend. Damit ist z. B. ein Lebensstil gemeint, bei dem man versucht, weniger zu arbeiten, um mehr Zeit für ein soziales Leben zu haben.  Die Anhänger dieses Lebensstiles organisieren sich vor allem im Netz, geben weniger Geld für materielle Güter aus, besitzen weniger, versuchen, Obst und Gemüse selbst anzubauen und fahren nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel oder mit dem Rad.

Interessanterweise verfolgen diese Menschen jedoch nicht nur ethische und ökologische Ziele, viele wollen schlichtweg ein glücklicheres Leben leben, mehr Zeit für sich und ihre Familie haben und ihr viel zu volles Leben ( einschließlich der Wohnungen) “ entrümpeln“.

– Wie wäre es zum Beispiel, spontan seinen Büchervorrat auzusortieren, also auch Platz zu schaffen, sie zu den immer mehr entstehenden Orten des Büchertausches zu bringen und vielleicht spontan mit einem Schmöker, einem Buch, dass ganz neue Gebiete offeriert, einem Gedichtband,…….heimzukehren?
– Oder manche Wege -gerade jetzt in der erwachenden Jahreszeit- zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Vögel zwitschern, dass es eine wahre Freude ist, überall erblühen die ersten Frühjahrsboten und auch die Nase kann viel erschnuppern.
– Welche Kleidung hängt schon lange Zeit ungetragen, unbeachtet und auch nicht mehr von Interesse im Schrank. Könnte es nicht einen erfreuten Abnehmer geben und gleichzeitig Platz geschaffen werden?
– Wann habt Ihr Euch das letzte Mal mit Freunden zu Kaffee und selbstgemachtem Kuchen zuhause getroffen oder zum Picknick, zu dem jeder etwas beigetragen hat?

……..

 

 

 

Das große Potential des Handauflegens ( Tipp im Januar 2018 )

 

Mamas machen es oft intuitiv und auch wir legen gerne unsere Hände auf Körperstellen mit Befindlichkeitsstörungen. Wie oft legen wir sie auf den schmerzende Rücken, auf einen pochenden Zahn, auf den Bauch,….?!

Es gibt zahlreiche Systeme, die das nach gewissen Regularien machen.
Wie z.B. Jin Shin Jyutsu, das aus Japan stammt. Hier geht man  von einem dichten Netz an Energiebahnen im Körper aus mit insgesamt 26 Schlüsselpunkten. Diese verschließen sich bei innerlichem oder äußerlichem Stress, was zu Beschwerden oder Krankheiten führt. Durch Handauflegen eines Therapeuten an den Sicherheitsschlössern werden diese geöffnet, so dass die Energien wieder frei fließen können. Auch Selbstbehandlung ist möglich.
Eine zweite Technik stammt ebenfalls aus Japan: Reiki. Es bezeichnet eine grenzenlose und allumfassende Energie, die durch alles Lebendige fließt. Der Reiki-Gebende sieht sich als Kanal , durch den diese Energie fließen kann. Durch das Auflegen der Hände und eine spezielle Symbolarbeit wird Einfluss auf die Gesundheit des behandelten Individuums genommen. Nach der Reiki-Philosophie besitzt jeder Mensch die Gabe, sich selbst und andere zu heilen.
In den Krankenhäusern der USA wurde in den 80-ziger Jahren  Therapeutic Touch von zwei Pflegewissenschaftlerinnen in den USA entwickelt. Ihr Ziel war es, Schmerzen und Stress der Patienten vor oder nach einer OP zu lindern. In den Niederlanden gehört Therapeutic Touch, TT, heute zur Pflegeausbildung. Es zählt ebenfalls zu den Energie lenkenden Behandlungen, bei der der Behandler seine energetischen Kräfte nutzt, indem er seine Handflächen über den Körper des Patienten führt.
Ebenfalls  aus den USA kommt die Osteopathie. Der Arzt Andrew Taylor Still hatte u. a. die grundlegende Annahme, dass der Körper als Funktionseinheit zu sehen ist, und aufgrund einer dem Menschen übergeordneten Intelligenz, die sich im Leben ausdrückt, grundsätzlich zur Selbstregulierung fähig ist. Nach Still hängen alle Körperfunktionen von der Ver – und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab.  Arterienverkalkung, blockierte Gelenke oder verspannte Muskeln können die Versorgung des Körpers durch den Blutkreislauf und das Lymphsystem behindern und zu Symptomen führen. Der Osteopath kann nach seiner Theorie mit den Händen die Grundspannung von Muskeln, Knochen und Gelenken feststellen und so gestörte Funktionen erkennen. Die Osteopathie aktiviert und fördert  die Selbstheilungskräfte.

Alle Methoden haben nahezu identische Grundannahmen:
– Unser Körper ist ein Wunderwerk, in dem alles mit allem zusammenhängt.
– Durch ihn fließt Energie, die blockiert sein kann.
– Diese Blockaden gilt es zu lösen.
– Durch Energiezufuhr werden die Selbstheilungskräfte gestärkt und das Immunsystem.

Wie wäre es, wenn wir selbst  auf unsere eigene innewohnende Heilungsintelligenz zurückgreifen? Ich möchte deshalb dazu einladen, diese  zu aktivieren.

Die besten Dinge im Leben sind umsonst ( Tipp im Dezember 2017)

Nun beginnt wieder die „staade“ Zeit, die aber leider oft gekennzeichnet ist durch ein Hetzen und Jagen nach Geschenken, einer Jahresabschlussrallye, um im Geschäftsleben noch ein i-Pünktchen d`rauf zusetzen. Auch der Alltag in modernen Familien ist geschäftig und durch ein Gefühl zunehmender Angst in der Gesellschaft gekennzeichnet.

Dabei können wir uns die schönsten “ Geschenke“ umsonst machen. Z.B. durch körperliche Betätigung im Freien – besonders  jetzt in der kalten Jahreszeit. Wer im Winter zur Coachpotato wird, läuft Gefahr, dass bestimmte Muskeln degenerieren. Das gehen im Schnee stärkt jedoch die Beinmuskulatur, das Tollen im Schnee fördert darber hinaus noch die Grobmotorik. Das alles wird noch untertsützt durch ein Schneeräumen der Einfahrt oder der Gehwege.  Und auch das Einschlafen wird gefördert, wenn wir einige Zeit draussen verbringen.
In den gemässigten Klimazonen der Erde sind die kurzwelligen UV-Strahlen der Sone zwar nicht stark genug, um die Vitamin – D – Produktion in der Haut ausreichend anzuregen, doch wird durch das Sonnenlicht der Wach- Schlaf-Rhytmus geregelt, bei Winterdepresionen können längere Aufenthalte im Freien oft Abhilfe schaffen.
Wer auch in der kalten Jahreszeit viel im Freien ist, beugt Erkältungen und grippalen Infakten vor, das Immunsystem wird gestärkt.

Rituale – die Quelle großer Kraft ( Tipp im November 2017 )

Heute leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit, in der wir uns ständig mit Neuem auseinandersetzen müssen und in der eine gewisse Beliebigkeit Einzug gehalten hat.

Rituale können uns da  helfen, dem Tag wieder eine Struktur zu geben, im Jahr die Jareszeiten mit ihren unterschiedlichen Energien zu würdigen und uns  im Leben die Lebensabschnitte bewusst zu machen. Darüber hinaus kommen wir dadurch auch immer wieder in Vrbindung mit den zarten, subtilen Ordnungskriterien, die unsere Welt zusammenhalten, ds,was über das Menschsein hinausweist.

Wenn wir sie anwenden, haben wir nach einiger Zeit ein Gerüst zur Verfügung, das uns im Alltagsleben allgemein und in Krisensitutionen im Besonderen Stabilität und Sicherheit vermittelt. Sie nehmen allmählich einen festen Platz in unserem Leben ein und ermöglichen es uns, auch in den  herausfordernsten Situationen Ruhephasen zu schaffen, eine Stütze zu haben, z. B. bei Bestattungen,Regelmässig-keit zu erzeugen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und  Energien richtig zu lenken.

So können wir uns schon morgens mit einem guten Ritual einen kraftvollen Start in den Tag kreieren. Die Spannweite reicht da von den vershiedensten Arten von Meditation bis hin zum Waldlauf.

Gerade im November, wo die Tage kürzer werden und der sich oft auch noch nebelig und düster zeigt, bietet es sich an, mit lichten Momenten gegezusteuern. Das kann bei einer bewusst gewählten Auszeit bei einer Tasse Tee/ Kaffee geschehen. Eine brennende Kerze kann da an das Lichte, Helle erinnern.Und einige tiefe Atemzüge können uns helfen, wieder in unsere Mitte zu kommen, offen zu sein für das Schöne, Harmoniche.
Auch ein Spaziergang kann uns bewusst mir der sich schlafen legenden Natur verbinden lassen, uns helfen, zu entschleunigen.

Wir können schon mit dem Aufwachen beginnen, LIcht in die dunkle Zeit zu bringen.

kleine Übungen für jeden Tag ( Tipp im Oktober 2017 )

  • Verwurzele dich und bilde einen sicheren Grund:
    ° Stelle dich – möglichst ohne Schuhe – hüftbreit hin, die Knie weich, nicht angespannt
    ° Die Füße stehen parallel nebeneinander
    ° Spüre mit den Füßen in den Boden hinein und baue durch die Fußsohlen eine starke Beziehung zur Erde auf.
    ° Visualisiere nun, wie aus den Fußsohlen in die Erde wachsen, immer tiefer und tiefer und sich verzweigen.
    ° Gib dein Gewicht ab, ruhe auf deinen Wurzeln und sei aufmerksam.
    ° Mit jedem Einatmen nimmst du frische Energie auf, bei jedem Ausatmen wachsen deine Wurzeln noch tiefer in die Erde, zugleich gibst du Belastendes, Unruhe,… ab.
    Mache diese Übung so lange, bis du dich gestärkt, getragen und genährt fühlst. Du bist mehr bei dir und weniger leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  • Boxen:
    ° Stelle dich aufrecht, aber entspannt hin, die Beine hüftbreit und die Knie leicht gebeugt.
    ° Balle nun deine Hände leicht zu Fäusten und bringe sie seitlich an den Körper, hüfthoch.
    ° Drehe beim Einatmen nun die Faust der einen Hand nach oben, während  du die Faust der anderen Hand nach vorne schnellst; im Wechsel.
    ° Unterstützend kannst du beim nach Vorneschnellen  ein Ha tönen.
    Diese Übung ist wunderbar, um in Stresssituationen Anspannung zu entlassen
  • Gehmeditation:
    °
    Stelle dich aufrecht hin, die Beine hüftbreit, den Rücken gut durchgestreckt, die Schultern hängen locker, das Kinn ist leicht nach hinten gezogen.
    ° Atme mehrmals langsam und mit Bedacht ein.
    ° Rolle beim Einatmen nun einen Fuß ab ( Ferse heben, dann Bewegung fortsetzen und langsam und achtsam den ganzen Fuß vorwärtsbewegen,   h. wir nehmen jeden Bewegungsablauf: Abrollen – wann entsteht der Impuls zum Heben – langsames Vorwärtsbewegen – sehr genau wahr),
    °Lege beim Ausatmen von der Ferse beginnend diesen ganzen Fuß sehr achtsam ab., sei ganz beim Bewegungsablauf, sei das Ablegen.
    Gerade ein langsames, bewußtes Gehen lässt uns wieder sehr in die Mitte kommen. Am besten täglich 20 Minuten oder mehr.
  • Der Katzenbuckel:
    Das Vorbild für diese Übung ist die Katze – wie sie sich in die Länge streckt und mit einem Katzenbuckel dehnt.
    ° Bitte begib dich auf einem geeigneten Untergrund in den Vierfüßlerstand.
    Die Handgelenke befinden sich direkt unter den Schultern, die Hüften senkrecht über den Knien, die Schultern sind ganz locker. Der Oberkörper bildet eine Parallele zum Boden. Der Kopf und dein Blick sind geradeaus gerichtet.
    ° Atme in dieser Position mehrmals ruhig  ein und aus. Beim Einatem entfernt sich der Bauch vom Rückgrat, beim Ausatem kommt er wieder näher.
    ° Beim nächsten Einatem senkst du den Brustkorb,  ziehst die Schulterblätter nach hinten zusammen und hebst dabei den Kopf . Vorsicht: Kein zu großes Hohlkreuz machen. Diese dynamische Variation der Katze stärkt Rücken- und Bauchmuskeln und macht die Wirbelsäule flexibel
    ° Beim nächsten Ausatmen ziehst du deinen Bauch ein, das Kreuz nach oben, Kinn zur Brust als würdest du auf einem Gymnastikball liegen.
    ° Beim nächsten Einatem beginnt die oben beschriebene Abfolge von Neuem, Den Bewegungsablauf 6-mal wiederholen
    Diese Übung hilft, Verspannungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich abzubauen, aber auch die seitliche Muskulatur des Oberkörpers und die Wirbelsäule zu kräftigen. Sie entspannt, erdet, ist gut bei Stress und fördert darüber hinaus noch die Beweglichkeit.

Mutter Natur – unsere große Heilerin ( Tipp im September 2017)

Die große Hitze des Sommers liegt hinter uns, die Natur beginnt, sich zurückzuziehen.
Nun startet die große Zeit, des Wanderns. Schritt für Schritt kann es zu einem heilenden Gehen werden, bei dem man Belastendes hinter sich  lassen und wieder einen klaren Kopf bekommen kann.

Bereits im Mittelalter wussten die Pilger, dass ein Gehen, vor allem längerer Wegstrecken, auf ein Ziel hin unterstützend war, sich von altem Ballast zu befreien und sich zugleich für etwas Größeres zu öffnen. Eine längere Wegstrecke kann mit den Zwischenzielen eine Metapher für unser Leben sein. Mit wachem Auge können wir unterwegs dabei kleine Hinweise bekommen, wie z. B. das Wasser, das sanft und hartnäckig zugleich den Stein abrundet.