Gehen stärkt Körper,Geist und Seele (Tipp im Mai 2024),Teil 2

Experimente von Psychologen der Iowa State University weisen darauf hin, dass Spaziergänge in der Natur die Stimmung der Teilnehmenden verbessern. Gefühle wie Anspannungen und Aggressionen nahmen ab. Schon 12 Minuten reichen aus, um das zu erreichen. Außerdem tankt man Vitamin D, welches unser Körper gerade zur dunklen Jahreszeit häufig nicht ausreichend herstellt.

Spazierengehen kann die Nerven entspannen, das Gedankenkarussell beruhigen und das Stresshormon Cortisol verringern. Dadurch senkt sich das Stresslevel und öffnet wieder Raum für Kreativität.
Das fördert gute Laune und kann positive Effekte bei Depressionen erzeugen. Mit einem leichten Bewegungsprogramm kann der Schwermütige seine Symptome im Vergleich zu den Inaktiven deutlich verbessern. Zugleich normalisiert sich die durch die Depression beeinträchtigte Fähigkeit des Gehirns, sich an Aufgaben anzupassen und zum Beispiel neue Nervenverbindungen aufzubauen (Neuroplastizität). Ein deutsches Forscherteam hat das an 50 depressiven Patient*innen in stationärer Behandlung ermittelt.

Vor dem Schlafengehen bietet es sich an, noch einmal eine Runde zu drehen. Die Bewegung gibt nicht nur körperlich ein gutes Gefühl, sondern kann auch dabei helfen den Tag zu verarbeiten, den Cortisolspiegel zu senken und somit entspannter ins Bett zu gehen.

Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft können ein richtiger Booster für einen frischen Teint und strahlende Haut sein. Natürlich ist es schön, wenn die dabei Sonne scheint, doch es wirkt auch, wenn sie nicht zum Vorschein kommt.

Heißhunger? Auch hier kann es nachweislich helfen, ein paar Schritte zu gehen statt zum kalorienreichen Snack zu greifen. Eine Studie der Autoren Oh & Taylor belegt am Beispiel von Schokolade, dass es auf diese Weise einfacher ist, zu widerstehen.

Das Füllhorn des schnellen Gehens ist ein kostenloses Allroundmittel für viele gesundheitliche Beeinträchtigungen. Und es kann so leicht in den Alltag eingebaut werden:
– Ein Verdauungsspaziergang wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel.
– Ein Spaziergang in der Mittagspause macht wacher, baut Stress ab und fördert die Stimmung.
– Gerade in zeitlich angespannten Lebenslagen ist schnelles Gehen ein sinnvoller Ansatz.
– Treppensteigen statt Aufzug fahren, denn laut einer Studie ist das Gehen schon von wenigen Minuten wirksam; beim Verzicht auf den Lift kann sich das summieren.
– Gehen zur Arbeit, und wenn es nur ein Teil der Strecke ist.
– Ein Abendspaziergang schafft Abstand zum Alltag und lässt einen entspannter ins Bett gehen.

Gehen stärkt Körper,Geist und Seele(Tipp im April 2024),Teil 1


„Gehen ist des Menschen beste Medizin“ ( Hippokrates)

Krankenkassen loben den gesundheitlichen Wert des Gehens. Nach Aussagen der AOK versetzt es den Körper in Bewegung, ohne die Gelenke zu stark zu belasten. So erfüllt man ganz leicht die Empfehlung der WHO, jeder Mensch sollte sich pro Woche zwischen zweieinhalb und fünf Stunden moderat bewegen. Das sind minimal nur etwas mehr als 20 Minuten pro Tag.

Weiter kurbelt es den Kreislauf und den Stoffwechsel an. Die IKK betont noch die vorbeugende Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da beim Spazierengehen die Blutgefäße geweitet und das Herz gestärkt werden. Auch verbessert es das Immunsystem und mindert das Risiko von Demenz und Schlaganfall. Zusätzlich trainiert es die Muskeln, was Problemen des Bewegungsapparates vorbeugen kann.

Eine etwa 12 Jahre dauernde Studie der Universität Cambridge von Forschern um Ulf Ekelund mit über 334.000 Teilnehmenden zeigte, dass leichte, körperliche Bewegung einen positiven Effekt auf unsere Lebenserwartung haben kann. Das größte Risiko eines frühen Todes bestehe bei jenen, die körperlich inaktiv sind, d. h., viel im Büro sitzen und sich auch privat kaum bewegen. Körperlich Aktive könnten hingegen das Risiko eines vorzeitigen Todes mit einem täglichen, kurzen Spaziergang von 20 Minuten um 16-30 % verringern. Das gelte für Menschen mit normalem Gewicht, Übergewichtige und Fettleibige gleichermaßen.

Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen
Sporthochschule Köln ergänzt, dass normales Schlendern oft nicht ausreicht, um den Körper zu trainieren. Es bräuchte eine erhöhte Herz- und Atemfrequenz, für die die meisten schneller gehen müssten als sie es normalerweise tun. Viele Leistungseinschränkungen wären nicht ausschließlich auf den Alterungsprozess zurückzuführen und könnten, durch moderate Aktivität deutlich verzögern werden.

Wenn die Konzentration schwindet, ist es Zeit für eine Pause. Verbringt man diese auf der Couch, fällt es schwer, danach wieder in den Arbeitsfluss zu kommen. Doch nach ein paar Minuten Gehen ist die Konzentration sofort deutlich verbessert. Denn die  Bewegung im Freien regt den Sauerstoffaustausch in den Zellen selbst an. Das versorgt unser
Gehirn mit mehr Sauerstoff und macht es leistungsfähiger.

Detox für Körper, Geist und Seele ( Tipp im März 2024)

Jetzt ist nicht nur die beste Zeit für den Frühjahrsputz, auch unser Körper möchte gereinigt werden.
Ein paar Tipps, wie du mit wenigen Schritten entgiftest, Stress abbaust und jede Menge Energie fürs Frühjahr schöpfen kannst:

  • Viel trinken: Reichlich Wasser und ungesüßter Tee unterstützen den Reinigungsprozess und helfen den Nieren, Giftsstoffe aus dem Körper zu leiten.
  • Entlastungtag: Lege einmal pro Woche einen Smoothie- oder Suppentag ein. So entlastest du dein Verdauungssystem und den Stoffwechsel.
  • Ab ins Freie: Bewege dich täglich an der frischen Luft. Das ist ein wirksames und preiswertes Mittel: Bei Wind und Wetter hinaus ins Freie und eine halbe Stunde flott marschieren. Nicht nur, dass die Sauerstoffversorgung durch einen  zügigen Spaziergang verbessert wird, das Hirn dadurch besser funktioniert und geistiges Arbeiten danach wieder leichter fällt. Auch die Muskulatur, die Sehnen erfahren  Mobilisierung, und unser ganzes Körper-/ Geist-System erfährt durch die Sinneseindrüke, das Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen Entspannung. Und: Du füllst so leere Vitamin-D-Speicher wieder auf.
  • Digital Detox: Mache bewusst Bildschirmpausen und gönne dir regelmässig Momente der Stille zum Durchatmen und Runterkommen.
  • Dieses Jahr ist die Natur durch den milden Winter schon sehr weit, und so möchte ich dir einige ihrer Schätze ans Herz legen:
    *Bärlauch ( auch wilder Knofel genannt) gehört zu den ersten Frühlingsboten. Die grünen, lanzenartigen, den Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabes (drei äußerst giftigen Pflanzen) ähnlichen Blätter ( bitte deshalb immer den Dufttest, der kann nicht täuschen!!) wachsen nur auf humusreichen, feuchten Wiesen, schattigen und feuchten Auen, unter Gebüschen und in Laub- und Gebirgswäldern.
    Er gilt als wunderbares Blutreinigungsmittel. Die  zahlreichen, in ihm enthaltenen, überwiegend schwefelartigen ätherischen Öle wirken sich positiv auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen aus.. Des Weiteren ergibt sich eine effektive Heilwirkung bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen. Zudem wirkt er Stoffwechsel anregend und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und hilft zudem bei Wurmbefall.
    Anwendung:
    Kleingeschnitten aufs Butterbrot, fein gehackt als Würze in die Suppe( ungekocht!), auf Kartoffeln, in Knödel, in Saucen. Die Blätter können auch als Spinat  oder Salat zubereitet werden. Bei der Spinatzubereitung ist die Brennessel  unterstützend.
    *Die Brennessel ist sehr ausdauernd, kommt auf der ganzen Welt in gemäßigten Zonen vor und gehört zu den ältesten bekannten Heilpflanzen. Sie verbreitet sich sehr schnell und wächst an Wegrändern, auf Schuttplätzen, an Zäunen und in Gärten.
    In der Volksmedizin wird sie  zur Entgiftung, Entschlackung, Blutreinigung und Blutbildung im Rahmen von Frühjahrskuren und Diäten sowie bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen empfohlen.
    Die Tees eignen sich hervorragend zur Durchspülung der Harnwege zur  Vorbeugung von oder bei aufkommender Blasenentzündung und Harnwegsinfekten und bei Nierengrießbildung.
    Durch die Ausschwemmung von Giftstoffen  wird auch die Haut gereinigt und der hohe Anteil an Kieselsäure sorgt zugleich für ein verbessertes Hautbild.
    Wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die heilende Wirkung bei Rheuma geht u. A. auf den hohen Gehalt von Caffeoyläpfelsäure und ungesättigten Fettsäuren, die antientzündlich wirken,  zurück. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen. Eine Bekannte erzählte mir, dass sie damit ihre Allergien verloren hätte.
    Anwendung: Als Brennnesseltee ( 1 gehäufter TL auf 1/4 l Wasser, aufbrühen, kurz ziehen lassen), im Salat, in der Suppe und wie Spinat essen. Gut gewürzt und  zusammen mit anderen Kräutern schmeckt das alles wunderbar und gibt frische Kräfte.
    Bei eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit dürfen Brennesselsaft- und tee nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.
    *Das Gänseblümchen wächst bevorzugt auf nicht zu hohen Wiesen, an Wegesrändern oder auf dem heimischen Rasen. Wohl jeder kennt die zarte Blüte mit dem gelben Tupfen in ihrer Mitte, so wie den meist weißen, aber auch teilweise rosafarbenen Blütenblättern.  Reißt man die Blüte ab, oder wird sie gefressen, zum Beispiel von einer Gans, so wächst sie einfach neu nach, immer und immer wieder. Wenn man die zarte Pflanze umtritt, so richtet sie sich innerhalb kurzer Zeit einfach wieder auf und leuchtet der Sonne entgegen. Es ist also kein Wunder, dass in einer Pflanze, die so viel Kraft in sich trägt, auch viel an Heilkraft steckt.
    Anwendung:
    Gänseblümchen kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Frischpflanze anwenden.
    Die häufigste Art der Anwendung ist  der Tee. Hierfür übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
    Wie bei allen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken.
    Tinktur:   Zur Herstellung  übergiesst man Gänseblümchen in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Man kann sie auch äusserlich für Einreibungen gegen Quetschungen und Verrenkungen anwenden.Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
    In der Küche kann man junge Gänseblümchen-Blätter als Salatbeigabe oder frisches Grün in Kräuterquarks verwenden.


Lachen ist gesund ( Tipp im Februar 2024)


„Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.“
Charlie Chaplin, Regisseur, Schauspieler und Comedian (1889 – 1977)

Lachen ist ein echter Gesundbrunnen. Es verbessert die Lungenfunktion, versorgt das Gehirn mit einer Sauerstoffdusche und massiert die inneren Organe. Die Immunabwehr steigt, Stresshormone bauen sich ab und Glückshormone werden freigesetzt. Wer regelmäßig ausgiebig lacht, tut also eine Menge für seine Gesundheit.

Beim Lachen betreibt der Körper Hochleistungssport: Vom Gesicht bis zum Bauch sind beim Lachen fast 300 verschiedene Muskeln beteiligt. Allein der „Lachmuskel“ spannt 15 Gesichtsmuskeln an. Darunter sind auch die Gesichtsmuskeln des Tränensacks, was dazu führen kann, dass wir Tränen lachen. Bei einem richtigen Lachanfall pressen die Bauchmuskeln die Luft mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern hinaus.

Nach der großen Muskelanspannung und der inneren Massage durch das vibrierende Zwerchfell sind die Muskeln nun gut durchblutet und entspannt. Und die Entspannung betrifft nicht nur den Körper. Denn so ein Lachanfall baut Stresshormone ab.

Auf ein herzzerreißendes Lachen folgt im Körper Ruhe. Die Nasenlöcher weiten sich,der Kopf wird zurückgeworfen, und die Augen werden geschlossen. Der Zygomaticus-Muskel zieht den Mund nach oben und sorgt für einen glücklichen Ausdruck. Der Augenmuskel wird angespannt und aktiviert im Gehirn positive Gefühle.“

Warum ist Lachen ansteckend?
Allein das Geräusch lachender Menschen bringt das Gehirn dazu, die Gesichtsmuskeln automatisch aufs Mitlachen vorzubereiten. Deshalb ist Lachen ansteckend. Selbst dann, wenn man den Grund für die gute Laune eines anderen Menschen gar nicht kennt. Und lieber lachen wir mit, als dass wir uns unangenehmen Gefühlen anschließen: Untersuchungen zeigten, dass fremdes Jubeln oder Lachen wesentlich stärkere Hirnaktivitäten auslösen als negative Emotionsgeräusche wie Ekel oder Angst.

Auch ein falsches Lachen macht glücklich
Selbst ein falsches Lächeln macht wirklich glücklicher, das bestätigt eine Studie, die 2022 in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. Auf sechs Kontinenten und insgesamt 19 Ländern führten Forschende die Untersuchungen durch. Mehr als 3.800 Teilnehmer erklärten sich bereit, für die Studie ihre Gesichtsmuskeln zu betätigen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Nachahmen von glücklichen Gesichtsausdrücken Glücksgefühle auslöst. Jeden Morgen beispielsweise einfach fünf Sekunden lang in den Spiegel zu lächeln, so die Forschenden, könne also im Laufe der Zeit dazu führen, dass wir uns besser fühlen.

Was ist Lach-Yoga?
Gemeinsames Training im Lachclub. Lachen ist nicht nur gesund, es macht auch glücklich.
Der indische Arzt Madan Kataria gründete 1995 den ersten Lach-Yoga-Club. Heute gibt es weltweit Lachclubs, die das Lachen zur Trainingssache erklären: Es geht nicht um gute Witze und Humor, sondern um die Tätigkeit des Lachens selbst, auch wenn es künstlich ist.

Lachen für den Frieden:
Seit 1998 gibt es den Weltlachtag – immer am ersten Sonntag im Mai.
Am ersten Sonntag im Mai wird jedes Jahr weltweit gelacht: Genau um 14.00 Uhr unserer Zeit, für eine Minute. Das Ziel: der Weltfrieden. Lachend soll für Brüderlichkeit und Freundschaft geworben werden, so der Erfinder des Weltlachtages, der indische Arzt Madan Kataria, Gründer der Lach-Yoga-Bewegung. Am 11. Januar 1998 lachten dafür erstmals in Indien 12.000 Menschen gemeinsam los.


















Winterblues ade (Tipp im Januar 2024)

Es kann unsere Laune schon beeinträchtigen, wenn wir morgens im Dunkeln zur Arbeit aufbrechen und abends im Dunkeln wieder zurückkehren. Manchmal nervt uns dann noch eine nasse Dauerkälte.
Doch sind wir dem wirklich ausgeliefert?
Für unser Wohlbefinden brauchen wir Licht und Sonne. Zu wenig davon lässt uns müde und antriebslos werden. Auch unsere Konzentration ist oft nicht die beste. Bei Dunkelheit schüttet die Zirbeldrüse nämlich das Schlafhormon Melatonin aus. Dieses wird erst bei Helligkeit wieder abgebaut.
Zusätzlich schwächelt auch noch das Serotonin, das für unsere gute Stimmung verantwortlich ist. Je weniger Licht wir bekommen, desto weniger Serotonin wird ausgeschüttet.
Doch das ist kein Grund für schlechte Laune. Denn gerade die dunklere Jahreszeit bietet uns die Möglichkeit, innezuhalten und zu entschleunigen.
Durch kleine Wohlfühlmomente , die dem Winterblues keine Chance lassen.

Runter vom Sofa und ab nach draußen:
Der Gang an der frischen Luft versorgt uns auch bei schlechtem Wetter mit Licht, was das Serotonin anregt. Zudem liefert die klare Luft unserem Gehirn Sauerstoff und lässt uns wieder munter werden. So ein Spaziergang bei Tageslicht kann man am einfachsten in der Mittagspause einbauen. 15 Minuten sollten es schon mindestens sein.

Soziale Kontakte pflegen:
Gerade in der trüben Jahreszeit ist es wichtig, die Beziehungen zu pflegen.
Etwas gemeinsam zu machen, Zeit miteinander zu verbringen, lässt unsere Seele aufblühen, unterbricht den Lauf negativer Gedanken, bringt neue Perspektiven und erhellt manch dunkle Stunde.

Sich bewusst Zeit für sich nehmen
Es gibt Tage, an denen man empfindlich ist, bei Lappalien überreagiert. Dann kann Rückzug gut tun. Doch Menschen sind unterschiedlich: Die einen entspannen bei einem sportlichen Hobby, die anderen ziehen kreative Aktivitäten wie Basteln, Malen, Schreiben, Stricken,…Wieder andere lesen ein interessantes Buch oder geniessen ein Bad bei Kerzenschein.

Möglichst täglich – auch sonntags- zur gleichen Zeit zu Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen: das hält unseren Rhythmus in Takt.

In Krisenzeiten sind Rituale eine gute Ressource ( Tipp im Dezember 2023)

In unserer Zeit, in der alles immer schneller und komplexer wird, und wir von einer Krise in die nächste rutschen, ist das Innehalten wichtig. Rituale geben dabei Sicherheit und Kraft in schwierigen Zeiten und Struktur in einer komplizierter werdenden Welt. Darüber hinaus können wir sie hervorragend in den Alltag integrierenen. Regelmässig angewandt, wirken sie wie ein sich mehr und mehr etablierender Trampelpfad. Das Wiederholen stärkt die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen, die Synapsen.

Es gibt Rituale

fürs Wohlbefinden:
– Durch gesunde Lebensmittel in der Reichweite wie zum Beispiel Nüsse oder Obst,
– Durch das Einbauen von festen Pausen in den Arbeitstag, z.B. durch bewusstes Atmen,
– Indem Sie stets ein Glas Wasser auf dem Schreibtisch haben, werden Sie angehalten, regelmässig zu trinken,
– Durch das Verwöhnen mit Kleinigkeiten, die gut tun-
– Durch das Schreiben eines Dankestagebuches, das all die kleinen positiven Dinge des Alltags bewusst macht.

für den Körper:
– Gehen Sie nach der Erledigung einer Aufgabe ein paar Schritte durchs Büro, Bewegung hilft zu verarbeiten,
– Dehnen Sie Ihren Körper, wenn Sie längere Zeit am Schreibtisch gesessen sind,
– Nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug,
– Radeln Sie zur Arbeit statt mit dem Auto oder mit der S-Bahn-wenn möglich.

für die Psyche:
-Rufen Sie sich einmal pro Tag ins Gedächtnis, für was Sie wirklich dankbar sind,
– Suchen Sie sich eine Entspannungstechnik oder eine Meditation, für die Sie täglich fünf Minuten reservieren,
– Wenn Sie unter Zeitdruck arbeiten: Wenden Sie einfach mal den Blick weg vom Bildschirm und lassen ihn durch den Raum schweifen oder schauen Sie aus dem Fenster.
– Pflegen Sie Freundschaften und nehmen Sie sich Zeit für Freunde und die Familie.





Selber kochen als Akt der Selbstliebe ( Tipp im November 2023)

Wir werden heute von Fertigprodukten überschwemmt , die industriell hergestellt, sterilisiert und mit den verschiedensten Stoffen angereichert werden. Meist sind es gar keine echten Lebensmittel mehr, sondern Extrakte, die uns durch Aromen, Farbstoffe, Enzyme und Bindemittel etwas Sätigendes vorgaukeln. Diese künstlich hergestellten Produkte können von uns gar nicht richtig verarbeitet werden und verändern darüber hinaus die Zusammensetzung unserer Darmflora.

Wenn wir hingegen selbst kochen, tun wir uns etwas Gutes , weil wir bestimmen können und wissen, was wir essen. Wir können frische Zutaten nehmen und zudem auf die Energie achten, mit der wir sie vorbereiten und kochen.
Je frischer und und vielfältiger wir die Ingredienzen wählen, desto mehr erfeuen wir auch unsere Darmflora und stärken dadurch auch unser Immunsystem. Die hoch verarbeitetenFertiggerichte hingegen wurden aufwendig, meist chemisch hergestellt, ihr Nährwert ist oft zu vernachlässigen, so dass sie Ursachen für vielerlei Krankheiten sein können.

Leider ist der Mensch ein bequemes Wesen, das sich von dem ständig zunehmenden Angebot gerne verführen lässt.

Doch auch, wenn wir nur wenig Zeit zum Kochen haben, sollten wir bedenken, dass wir uns und unserem Körper mit der Zubereitung einer frischen Mahlzeit selbst wertschätzen, unsere Kreativität fördern und uns Liebe zukommen lassen. Wir können beim Zubereiten die Lebensmittel mit allen Sinnen wahrnehmen, indem wir bewusst riechen und schmecken.

Es unterstützt, das regelmässige Kochen mit dem Lieblingsgemüse zu beginnen und den Unterschied zu schmecken.
Das Schnibbeln kann anfangs viel Zeit in Anspruch nehmen, doch mit der Übung kommt mehr Schnelligkeit. Wenn man mehrere Gemüsestücke nebeneinanderlegt, geht es auch schneller
UND: Durch Kochen spart man Geld.


2 einfache Loslassübungen (Tipp im Oktober 2023)

Oft fällt es uns schwer, etwas loszulassen, etwas hinter uns zu lassen, um offen auf das Neue zuzugehen.
2 einfache Übungen können uns helfen, das zu unterstützen.
1. Die lösende Bewegung
Suche Dir einen ruhigen Platz und stelle sicher, dass Du für die nächste Zeit ungestört bist ( indem Du z. B. das Telefon leise stellst, die Kinder gut versorgt weist,…).
Stelle Dich bequem hin, die Beine schulterbreit, locker in den Knien, und mache ein paar tiefe Atemzüge. Schwinge Dich dabei auf das Thema ein, das Du bearbeiten willst. Nimm Deine Emotionen wahr und fühle, was die ganze Situation mit Dir und Deinem Körper macht. Lass Dir Zeit und spüre ganz tief hinein. Nimmt sie Dir die Stimme, fühlst Du Dich gelähmt, gebunden, so dass Du unfähig bist, weiter zu gehen,…? Wie reagiert Dein Körper darauf, welche Position will sich aus ihm heraus darauf kreieren? Sackst Du zusammen, ist Dir der Hals zugeschnürt,…Lass es geschehen, vertraue der Weisheit Deines Körpers und warte vertrauensvoll ab, was sich zeigen will. Nach einiger Zeit wirst Du eine Haltung gefunden haben, die das ausdrückt. Verharre in ihr erst einmal, nimm auch hier wahr, was in Dir geschieht. Nach einiger Zeit wird Deine Körperweisheit beginnen, zarte Bewegungen aus dieser Starre zu beginnen. Es kann ganz schnell gehen oder langsam geschehen-genau so, wie es für Dich richtig ist. Nach einiger Zeit wird sich auch hier eine endgültige Stellung ergeben. Verharre etwas in ihr, lass sie in Deine Zellen eintauchen und wiederhole sie 14 Tage lang täglich, damit sie Dich durchdringen kann.
2. Achtsamkeit und Im-Augenblick-Sein
Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben-
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens, die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch
-recht gelebt-
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung
Darum achte gut auf diesen Tag.

( Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207 – 1273).

Diese weisen Worte sagen in wenigen Zeilen, auf was es ankommt.
Oft hängen wir an Verletzungen, nicht eingetroffenen Erwartungen, Fehleinschätzungen aus der Vergangenheit fest oder klammern uns an Ängste oder Visionen für die Zukunft, ohne den jetzigen Augenblick wahrzunehmen. Doch wenn wir es schaffen, genau wie ein Kind im Hier und Jetzt zu sein, zu spüren, was jetzt ansteht, welcher nächste Schritt gegangen werden soll, öffnet sich ein Tor durch das wir vertrauensvoll in das Neue schreiten können, ohne noch an der Vergangenheit zu haften.



Bitterstoffe ( Tipp im September 2023)

Durch die Industrialisierung sind Bitterstoffe weitgehend aus den Nahrungsmitteln verschwunden. Aus ursprünglich bitteren Lebensmitteln wie z.B.: Rucola wurden die Bitterstoffe herausgezüchtet . Unser Geschmackssinn wurde durch das übertriebene Angebot von Zucker, Salz & Geschmacksverstärkern  manipuliert. Inzwischen sind unsere Geschmacksknospen die Geschmacksrichtung bitter darum kaum noch gewohnt. Dabei ist sie eine der fünf Geschmacksrichtungen, die unsere Zunge wahrnehmen kann. Mit der Berührung der Zunge und der Wahrnehmung durch die Geschmacksknospen löst jede Geschmacksrichtung einen anderen Reiz aus, der über Nerven zum Gehirn transportiert wird und eine wichtige Information enthält. Das Überangebot an den Geschmacksrichtungen süß und salzig in der heutigen Ernährung hat zur Folge, dass wir die gewohnten Geschmacksrichtungen eher präferieren als den bitteren.

Unsere Vorfahren wussten jedoch schon seit Jahrhunderten, wie wichtig Bitterstoffe für unseren Organismus sind. Angefangen bei Hippokrates (460-370 v.Chr.), welcher schon damals bittere Kräuter bei Beschwerden empfahl, ebenso wie die wunderbare Hildegard von Bingen.

Als Bitterstoffe werden chemische Verbindungen mit einem bitteren Geschmack bezeichnet. Die Gemeinsamkeit dieser Substanzen besteht tatsächlich nur in genau dieser Eigenschaft, also dem bitteren Geschmack. Sie sind ein wichtiger Teil der sekundären Pflanzenstoffe. Es gibt jedoch messbar unterschiedliche Stärken des bitteren Geschmacks, den Pflanzen, die Bitterstoffe enthalten, aufweisen.

Bitterstoffe regen über Bitterstoffrezeptoren auf den Geschmacksknospen per Reflex die Bildung von Speichel- und Magensaftsekretion an, was zu einer Appetiterhöhung führt. Außerdem wird im Magen das Hormon Gastrin ausgestoßen, das Magen- und Darmbewegung sowie die Produktion von Gallen- und Pankreasflüssigkeit anregt und damit die Verdauung erleichtert und Verdauungsbeschwerden vorbeugt. Durch zu hohe Aufnahme können allerdings auch entgegengesetzte Wirkungen auftreten.

Doch nicht nur unsere Speichelproduktion wird durch bittere Geschmacksnuancen gesteigert, auch die Tätigkeit von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse wird angeregt und somit die Fettverdauung erleichtert. Bitterstoffe sorgen für eine erhöhte Produktion der Salzsäure, die im Magen gebildet wird. Gleichzeitig nimmt der Heißhunger auf Süßes ab.

Mit Bitterstoffen können wir unseren Organismus unterstützen, die ihm zugeführte Nahrung optimal zu verwerten. Bittermittel helfen uns, dass die inneren Wahrnehmungstätigkeiten in den einzelnen Organen verstärkt werden. Gallenfluss, Lebertätigkeit, Magensekretion, Bauchspeicheldrüsen-Funktion bis hin zur Blutbildung werden positiv beeinflusst. Zudem wird eine Wirkung auf andere Organe, die über Bitterstoff Rezeptoren verfügen ausgeübt, zum Beispiel auf Lunge und Haut.

Seit wenigen Jahren ist bekannt, dass sich Bitterstoffrezeptoren auch im kompletten Verdauungstrakt und in weiteren Organen wie in der Haut und im Gehirn finden, wodurch weitere physiologische Einflüsse möglich sind. Beispielsweise induzieren die Bitterstoffrezeptoren in der Haut den Aufbau der Hautbarriere.

Sie reduzieren auch Deinen Heißhunger auf Süßigkeiten.

Hier eine Liste der Pflanzen, die Dir Bitterstoffe zur Verfügung stellen:

  1. Enzian,
  2.  Fenchel,
  3.  Fieberklee.
  4. Ingwer
  5. Schafgarbe,
  6. Tausendgüldenkraut,
  7. Wegwarte,
  8. Wermut,
  9. Zimt,
  10. Artischocken
  11. Chicorée,
  12. Endivien
  13. Engelwurz,
  14. Grapefruit,
  15. Hopfen,
  16. Löwenzahn,
  17. Radicchio,
  18. Rucola.

Y-ein wichtiger Buchstabe für die Heilarbeit ( Tipp im August 2023)

Das  Y – Zeichen wirkt positiv und federt Nebenwirkungen ab
Unverträgliche Informationen werden in verträgliche verwandelt, negative Energien werden abgemildert und  positive/ verträgliche Informationen noch verstärkt.

Es wirkt wie eine Energie-Antenne und versorgt dich mit neuer Biophotonen-Energie aus natürlichen Energiefeldern. Das ist eine wunderbare Energie, die Dir neue Lebenskraft schenkt.

Man findet das Y vielfältig:
In der Natur – ein Baum mit seinem Stamm und seinen Ästen sieht genauso aus. Steht er auf einer Wasserader steht – verzweigt sich wie ein Y .
Wenn Du eine Orchidee betrachtest („Stamm“ und Blätter), dann kannst Du darin ein Y erkennen. Viele Pflanzen wachsen nach dem Y-Prinzip.
Im Körper beispielsweise ist das Leistenband Y-förmig, Antikörper sind Y-förmige Proteine – es gibt viele weitere Beispiele dafür!

Wenn Du Energie tanken möchtest- so stelle Dich aufrecht hin – hebe die Arme schräg und bilde mit dem ganzen Körper ein Ypsilon. Dann fließt von oben durch die Hände und Arme die Biophotonen-Energie der Dich umgebenden Energiefelder durch Dich hindurch. Das ist gerade morgens eine unterstützende  Bewegung, um Energie in den Körper zu bekommen, oder wenn Du müde bist.
Es ist ideal, diese Körperhaltung im Wald einzunehmen, da der Wald besonders viel Biophotonen-Energie zur Verfügung stellt. Doch auch zuhause kannst Du Dich bei geöffnetem Fenster hinstellen, viel frische Luft hereinlassen und Dich dabei in Y-Position hinstellen.
Das Ypsilon ist wie ein Trichter – Oben kommt die Energie hereingeströmt – bündelt diese – und wandelt so alles positiv um.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten:

– Mit dem Y lassen sich Informationen leicht auf Wasser übertragen. Positive Affirmationen können auf diese Weise schnell verinnerlicht werden:
Z.B.                                                                          

         Leicht und mühelos schwimme ich im Fluss des Lebens

Y
Ein Glas/ eine Flasche Wasser auf das Geschriebene stellen, wirken lassen und trinken.

– Wer regelmässig Medikamente einnimmt, malt auf die Vorder-und die Rückseite der Packung ein Y. Die Nebenwirkungen werden abgefedert und die positiven Wirkungen werden verstärkt.

Zur Stärkung des Immunsystems, einfach ein Y auf das Brustbein, ziemlich mittig, darunter liegt die Thymusdrüse – auch wenn diese bei Erwachsenen so gut wie nicht mehr vorhanden ist – reagiert der Körper mit vermehrter Aktivität des Immunsystems – Vermehrung Antikörper etc. – gleichzeitig gibt einem das Y aber auch vermehrt Energie für den Tag – manchmal recht hilfreich bei zu wenig Schlaf während der Nacht. Apropos Nacht! Bei sehr empfindlichen Menschen sollte das Y in der Nacht nicht getragen werden, weil dies unter Umständen zu einer unruhigen bzw. schlaflosen Nacht führen könnte!

 – Bei gestauten Beinen hat es sich bewährt, mehrere Ypsilone an den geschwollenen Stellen anzubringen, z.B. in der Gegend der Knöchel. Wichtig ist, dass der Strich zur Leiste hin gerichtet ist, denn das Wasser muss zur nächsten Lymphabflussstation transportiert werden, und das ist in diesem Fall die Leistengegend. Wundere Dich nicht, wenn Du in den nächsten Stunden öfter als sonst zur Toilette musst, denn das überschüssige Wasser muss ja über die Nieren nach außen transportiert werden.

– Male bei Verstopfung ein Y auf den Bauch (unterhalb des Nabels).

– Schreibe Dein Ziel (also zum Beispiel „gesunde Haut“ oder„Selbstvertrauen“) auf einen Zettel und male das Y-Zeichen darüber.