Das Wertvolle an Freundschaft (Tipp im November 2018)

In Zeiten zunehmender Vereinzelung sind Freunde so wertvoll.
In „glücklichen“ Augenblicken teilen wir unsere Erfahrungen, unternehmen etwas zusammen, lachen miteinander, kochen,….. und in „traurigen“ Momenten sind wir füreinander da.
Ein wichtiger Bestandteil einer Freundschaft ist aber auch der Austausch auf einer vertrauten Basis. Über unsere Weltsicht, Pläne, Ideen, Zweifel, Ängste,…Doch hören wir wirklich zu? Formt sich in uns nicht oft schon unsere Entgegnung, während der andere noch seine Gedanken ausformuliert? Sind wir wirklich beim anderen? Regen wir an und ermutigen durch ein „ Sprich weiter!“? Haken wir nach und bitten um mehr Details “ Wieso beschäftigt dich dies so stark?“ Erinnern wir uns später an das, was gesagt wurde, können wir uns auf das Gesagte beziehen? Erst dadurch baut sich eine tiefere Verbindung doch erst auf.
Ein guter Zuhörer sollte zwischen den Zeilen hören

Schönheitskur für wenig Geld ( Tipp im Oktober 2018)

Bei folgenden Empfehlungen zeigt sich bereits nach wenigen Wochen der Erfolg:

1) Ein altes und leicht in Vergessenheit geratenes Hausmittel:  1 TL bis zu 2 EL Apfelessig mit einem Teelöffel gutem Imkerhonig in lauwarmem Wasser (200 ml) anrühren und die Mischung auf nüchternen Magen trinken. Das verleiht neue Energien, wirkt der Übersäuerung des Organismus entgegen und versorgt ihn zugleich mit den notwendigen Vitaminen und Mineralien. Es hilft auch, die Verdauung zu regulieren und beugt Erkältungen vor.
Ideal ist es, den Apfelessigdrink kurmässig, z. B. während einer Darmreinigung, zu sich zu nehmen; das können 4- 12 Wochen sein. Nach einer anschließenden Pause von 2 bis 4 Wochen kann man die Kur wiederholen. Viele Menschentrinken ihn jedoch dauerhaft, weil sie von den positiven Wirkungen überzeugt sind.
2) Einen Liter stilles zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen, eventuell mit etwas frischem Ingwer würzen und über den Tag verteilt trinken. Zusätzlich Brennnesseltee und Wasser trinken.
3) Vollbäder mit einem basisch-mineralischen Badesalz, das einen PH-Wert des Wassers von 8,5 bewirkt, können die Ausleitung abgelagerter Schlacken über die Haut unterstützen. Die Badezusätze enthalten üblicherweise Natriumhydrogen-carbonat, Meersalz und natürliche Mineralien aus Edelsteinen wie Achat, Karneol oder Bergkristall. Neben dem stark reinigenden und entsäuernden Effekt, der ab einer Badezeit von 30 bis 45 Minuten eintritt, hinterlässt das Basenbad eine geschmeidige, weiche Haut. Schmerzende Muskeln, Knochen und Gelenke profitieren ebenfalls davon. Für ein Vollbad etwa 3 EL Badesalz in 36 bis 38 Grad warmes Wasser geben, bei Fußbädern reicht ein TL. Hier sollte das Wasser eine Temperatur von 38 bis 41 Grad haben.
4) Der Schlaf vor Mitternacht ist der Schönheitsschlaf.
5) Spaziergänge an der frischen Luft mit bewusst tiefer Atmung sorgen für den nötigen Sauerstoff.
6) Bitterstoffe unterstützen die Verdauung, den Gallefluss und regen die Lebertätigkeit an. Ausserdem fördern sie die Bildung körpereigener Basen, was den Säure-Basen-Haushalt regulieren hilft. Sie bekämpfen Heisshungerattacken und den Appetit auf Süßes und helfen so beim Abnehmen und bei der Umstellung auf gesündere Ernährung. Wir können sie im Löwenzahn, im Gerstengraspulver, in der Artischocke, im Andornkraut, in Bitterkleeblättern, in der Eberraute, im Kalmus oder in speziellen Bitterkräutermischungen finden Es gibt auch Bittersofftinkturen oder alkoholfreie Bitterstoffelixiere, die bei Völlegefühl, Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden sehr wirksam sind.
Sie sollten in keiner Hausapotheke, bei keiner Darmreinigung und in keinem Entsäuerungsprogramm fehlen. Man nimmt sie ca. 15 Minuten vor den Mahlzeiten ein.
7) Sauerkrautsaft ist ein sehr altes Mittel zur Darmreinigung und Entschlackung. Zu empfehlen ist naturbelassener Bio-Saft. Oder in der Sauerkrautsaison frisches, unpasteurisiertes Sauerkraut. Davon kann man nicht nur den Saft zu sich nehmen, sondern auch das Kraut an sich. Den Saft kann man morgens nüchtern trinken, das Kraut isst man über den Tag verteilt als Snack oder kleine Vorspeise.
Sauerkraut ist reich an Milchsäure und enthält bei unpasteurisiertem Kraut auch probiotische Kulturen. Beides sorgt für eine sehr darmreinigende und darmfloraunterstützende Wirkung.
8) Tierisches Eiweiß reduzieren und auf Schweinefleisch, fetten Fisch, Hartkäse und Räucherwaren verzichten.
9) Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Nikotin meiden.
10) Das Gesicht morgens und abends mit pflanzlicher Kernseife reinigen.
11) Anschließend Rosenwasser auf das Gesicht klopfen. Das beruhigt und klärt die Haut. Dazu ein bis zwei Tropfen reines Rosenöl ( z. B. von Primavera oder Farfalla) in einem Viertelliter stillen Wassers verschütteln.

Die Hände geschmeidiger machen ( Tipp im September 2018)

Flinke Finger sind in allen Lebenslagen gefragt – und man kann die Geschmeidigkeit durch Handgymnastik fördern. Sie unterstützt die Motorik, lockert Verspannung – und wirkt sich sogar positiv auf unser Gehirn und unsere Konzentrationsfähigkeit aus. Unsere Hände repräsentieren nämlich 60 Prozent unserer Hirnoberfläche.
1.Die Finger aufwärmen, indem man die Handflächen gegeneinanderreibt und dann jeden einzelnen Finger kräftig durchknetet.
2.Arme nach vorne strecken, Hände im Wechsel zur Faust ballen,und dann weit öffnen, indem Sie alle Finger von sich strecken. 10 mal!
3.Mit dem Daumen der linken Hand alle anderen Fingespitzen der linken Hand antippen, erst langsam, dann immer schneller. Dasselbe dann mit der rechten Hand wiederholen
4. Zum Fingerkreuzen die Handflächen aufeinanderlegen Ab dem Daumen beginnen, die Finger zu überkreuzen. Langsam beginnen und das Tempo allmählich erhöhen. Ein zusätzliches „Konditionstraining“ besteht darin, die Finger abwechselnd rechts und links voneinander zu überkreuzen.
5. Die Handflächen wieder aufeinanderlegen und dann so auffächern, dass nur noch die Fingerspitzen sich berühren. Ab dem Daumen beginnend je ein Fingerpaar umeinander kreisen lassen. Langsam beginnen und das Tempo schrittweise steigern.
6.Einen weichen Ball mit der Hand kneten, erst mit der linken, dann mit der rechten.

Schon morgens entgiften ( Tipp im August 2018 )

Im Ayurveda ist am Tagesbeginn die tägliche Reinigung von der Zungenwurzel bis zur Zungenspitze ein Muss. Man versprichtsich in Indien davon die Entfernung von Schlacken und Giftenauf der Zunge. Zusätzlich sollen die Atemwege frei von Keimen gehalten und die Geschmackswahrnehmung verbessert werden. Durch die tägliche Entgiftung soll sich das Zungenschabennachhaltig auf unser Wohlbefinden auswirken. So ein Zungenschaber aus nicht rostendem Edelstahl ist im Versandhandel oder in Apotheken erhältlich.Man kann es auch vorsichtig mit einem Teelöffel machen!

Mit Schwung in den Tag – Trockenbürsten am Morgen ( Tipp im Juli 2018 )

Viele kommen morgens schwer aus dem Bett, stimulieren sich erst einmal mit Kaffee oder kommen erst im Laufe des Vormittags in die Gänge. Leider übersehen sie,  dass wir den Morgen schon mit einfachen Maßnahmen zur Gesunderhaltung beginnen können: Die Stimulierung der Haut durch sanftes Bürsten ist eine altbekannte Technik, um die Sinne und die Körperfunktionen zu beleben. Zusätzlich werden auch noch die Widerstandskräfte auf allen Ebenen gestärkt. Kommen noch im Wechsel Kälte- und Wasserreize hinzu, ist das Trockenbürsten schier unschlagber.
Es braucht nur wenig Zeit, hat aber eine große Wirkung auf die Ankurbelung der Lebensgeister.

Richtiges Trockenbürsten regt die Durchblutung der Haut an und somit auch den Kreislauf. Die fließenden Bewegungen verstärken zudem auch die Herz- und Atemtätigkeit, was wiederum die Sauerstoffversorgung des Organismus verbessert. Weiter werden der Hautstoffwechsel und der Abtransport von Gewebeschlacken angeregt und die Reiniung der Haut von abgestorbenen Zellen veranlasst. Die Umstellung vom Nacht-augf den Tagesrhythmus wird gefördert, körperliches Wohlbefinden fördert die Laune, die Haut regeneriert schneller und wird straffer.Auf lange Sicht verbessert sich die Abwehrkraft, was sich in weniger Erkältungen und Allergien bemerkbar macht.
Mit Regelmässigkeit und Geduld kann die Gewebedurchblutung  und -entgiftung und  die Bindegewebsstruktur verbessert werden.

Dabei kommt es nicht auf dei Vehemenz an, sondern auf ein langsames Streichen der Haut mit leichtem, gleichmäßigem Druck von außen nach innen, von den Fußzehen zur Leiste, von den Fingerspitzen bis zur Schulter.Jeder Bürstenstrich sollte leicht und genüßlich ausgeführt werden und langsam. Drei Sekunden von den Fingerspitzen bis zur Schulter sind ein gutes Maß, gut für die Nerven, sich  nach dem Bürstenreiz wieder zu beruhigen.
Gegenanzeigen fürs Trockenbürsten sind Hautentzündungen, Sonnenbrand, Krampfadern und Besenreiser.

Wie gehen wir vor:
– Man beginnt mit den Beinen an den Zehen, kann die Fußsohlen miteinbeziehen, und bürstet in ruhigen, kreisenden Bewegungen zunächst die Außenseite am Bein von unten nach oben. Dann etwas vorsichtiger die Innenseite von oben nach unten. Drei- bis viermal wiederholen.
– Nun sind die Arme dran. Von den Fingern über die Hände zu den Armen bis zur Schulter auf derAußenseite, auf der Innenseite wieder zurück. Auch drei- bis viermal.
– Das kreisende Bürsten des Oberkörpers erfolgt vom Brustbein aus über das Schlüsselbein nach links und rechts Richtung Schulter, dann vom Brustbein aus rechts und links über die Brust Richtung Schultern, wobei die Brsutwarzen ausgelassen werden.Zum Abschluß wird vom Brustbein aus entlang des unteren Rippenbogens kreisend nach außen gebürstet.

Das Hamsterrad verlassen ( Tipp im Juni 2018 )

Bei Stress, wenn sich Ihr inneres Hamsterrad schnell dreht, verflacht sich ganz automatisch Ihre Atmung.
Langsamer und tiefer zu atmen, hilft auf einfache Art und Weise, das Tempo zu drosseln und zu entschleunigen. Die Atmung bietet somit eine gute Möglichkeit, auf unser Befinden einzuwirken und dem Leben durch bewusste Verlangsamung und Vertiefung einen Impuls der Entwarnung zu geben. Sowohl Körper als auch Seele interpretieren das als die Botschaft “ Alles ist in Ordnung“.
Es ist unmöglich, Gedanken und Gefühle abzustellen. Ohne Pause jagen Gedanken wie “ Die Präsentation für morgen ist noch nicht fertig! Ich muss die Wäsche noch aufhängen! Was ziehe ich an?Ich sollte dieses / jenes tun,…“ durch unseren Kopf.
Stellen Sie sich nun Ihre Gedanken wie wild in einem Käfig herumflatternde Vögel vor, die pfeifen, von Stange zu Stange hüpfen,….Unser Ziel ist es nun, diese Vögel zu beruhigen, sie still werden zu lassen oder ihnen zumindest nicht mehr unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Vögel sind zwar weiterhin da, doch wir lassen uns nicht mehr von ihnen ablenken.
Eine sehr einfache Entspannungstechnik funktioniert über die Atmung: durch das bewusste Beobachten des Ein- und Ausatems. Die Aufmerksamkeit wird immer mehr auf den Atemvorgang und so ganz nach innen gelenkt, unsere Gedanken in den Hintergrund gedrängt, im Optimalfall verdrängt. Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem richten, bringen Sie Ihre Vögel dazu, sich auf die Äste oder Stangen zu setzen und still zu sein.
Im Alltag sind wir oft sogar mit diversen Inhalten ( Vögeln) beschäftigt. Entspannung schafft da Ruhe im Gehirn. Das kann sich erholen, wird dadurch leistungsfähiger und kann dann im Aussen wieder besser fokussieren.

8 Obst- und Gemüsesorten, die Ihren Körper entgiften ( Tipp im Mai 2018 )

Ein paar der geläufigsten Lebensmittel, die der Leber bei der Bekämpfung und beim Abbau schädlicher Stoffe helfen, und die Sie in jedem Supermarkt finden. So können Sie sie ganz leicht in Ihre tägliche Ernährung integrieren. In allen stecken wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Entgiftung des Körpers optimal unterstützen.

Sellerie
Aufgrund seines hohen Kaliumgehalts trägt der Sellerie effektiv zur Entgiftung des Körpers bei. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff für den Zellstoffwechsel und den Blutkreislauf. Sellerie wirkt harntreibend und sorgt so für das Ausscheiden bestimmter giftiger Stoffwechselprodukte, wie z. B. Harnsäure. Außerdem enthält er viele Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), die eine schützende und anregende Wirkung auf den Körper besitzen, unter anderem auch auf die Leber. Nicht zuletzt weist Sellerie einen hohen Vitamin-C-Gehalt und viele Carotinoide auf, die einen starken antioxidativen Effekt haben und freien Radikalen entgegenwirken.

Rote Beete
Rote Bete ist besonders reich an B-Vitaminen und enthält einen Stoff namens Betanin, der auch für die intensive rote Farbe der Knolle verantwortlich ist. Beide Inhaltsstoffe stimulieren die Entgiftung des Körpers und beseitigen oxidative Schäden im Organismus. Des Weiteren unterstützt Betanin die Aktivität von Glutathion, das zu den wichtigsten entgiftenden Biomolekülen im menschlichen Körper gehört. Bitte achten Sie bei der Zubereitung der Roten Beete darauf, dass Sie die Garzeit idealerweise auf maximal 15 Minuten begrenzen, sodass kein Betanin verloren geht.

Avocado
Die Avocado hilft Ihnen dabei, sowohl Ihren Säurehaushalt im Körper zu optimieren als auch Fett abzubauen. Sie ist die Frucht mit dem höchsten Gehalt an Glutathion, das wie bereits erwähnt zu den wichtigsten schützenden Molekülen im menschlichen Körper gehört: Es dient als unverzichtbarer Baustein der körpereigenen Redox- und Entgiftungssyteme zur Entsorgung von freien Radikalen und anderen Schadstoffen. Bei einem Mangel an Glutathion können die Zellen ihre normalen Zellfunktionen nicht mehr aufrechterhalten und verlieren die Fähigkeit, sich normal zu teilen. Schließlich sind Avocados auch reich an Lipase, einem Enzym, das den Fettabbau unterstützt.

Dankbarkeit im Alltag ( Tipp im April 2018 )

Wir sind zu einer Gesellschaft geworden, in der wir viel unser Augenmerk auf das richten, was nicht funktioniert, was wir noch nicht haben oder können. Das, was funktioniert, was wir schon können, haben, sind, wird als selbstverständlich betrachtet und erfährt kaum Wertschätzung.  Wie wäre es, mit kleinen Übungen für den Alltag die Dankbarkeit dafür wieder zu erfahren?
1) Es ist nicht selbstverständlich
Wir verfügen über ein Dach über dem Kopf, Wasser, Bildung,… Für Millionen Menschen ist das nicht selbstverständlich. Die Dankbarkeit dafür kann man lernen, indem man anfängt, bewusst durch den Tag zu gehen und all das anzuerkennen, was “ gelingt“, funktioniert. Der Bus kommt pünktlich und bringt mich zur Arbeit – das ist nicht selbstverständlich. Draußen ist es kalt, ich komme in einen warmen Raum- es könnte anders sein. Ich kann sehen, hören, sprechen, mich bewegen – es könnte anders sein.
2) Der Tagesrückblick
Auch wenn Sie momentan schwere Zeiten durchlaufen mögen, kann es gut tun, sich vor dem Zubettgehen an mindestens drei konkrete Begebenheiten des Tages zu erinnern, die  positiv im Gedächtnis  geblieben sind.  Das müssen keine großen, weltbewegenden Erfahrungen sein, eine freundliche Begrüßung durch die Kollegin, der Sonnenaufgang am Morgen, der Blick in die strahlenden Augen eines Kindes kann schon das Herz zum Singen bringen. Oder jemand hält uns die Tür auf, vielleicht erklingt unsere Lieblingsmelodie im Radio,…Bei genauem Hinsehen erkennen wir, dass wir eigentlich ständig von anderen, von der Natur, vom Leben kleine und auch große Geschenke bekommen.
Unterstützend kann sein, wenn man morgens in eine Hosentasche eine Handvoll Erbsen macht und mit jeder schönen Erfahrung eine Erbse in die andere, freie Hosentasche steckt. Es kann erstaunlich sein, wie viele Erbsen abends in der “ Positive-Erfahrungen-Tasche “ sind und es hilft, unsere Sichtweise von uns und der Welt zu verändern.
3) Das Dankbarkeitstagebuch
Wer schreibt, der bleibt. Deshalb ist es noch effektiver, gute Erinnerungen aufzuschreiben. Das Notierte bleibt, kann wieder gelesen werden und lässt sich nicht mehr mit vorgeschobenen negativen Gedanken wegreden.Zur Vergrößerung des Dankbarkeitseffektes können Sie vor jedem neuen Eintrag noch ein wenig in den älteren Notizen blättern.

Lachen ist gesund ( Tipp im März 2018)

Dieses Sprichwort ist inzwischen auch wissenschaftlich bewiesen.
Lachen verscheucht nicht nur kurzfristig Stress und Anspannung, es kann langfristig sogar Heilungsprozesse anstoßen und fördern.
Denn : Indem wir lachen, bringt unser zentraler Lachmuskel, das Zwerchfell, alle Muskeln in Bewegung, u. a. auch 17 Gesichtsmuskeln. Dabei tanken Gehirn und Lunge Sauerstoff, die Herzfrequenz erhöht sich und unsere Seele bekommt Flügel. Bei einem echten Lachanfall schüttet man nämlich so viele Glückshormone ( Endorphine) aus wie bei 20 Minuten Joggen. Nach so einer Lachattacke breitet sich wohlige Entspannung aus. Weiter löst Lachen Stress und Spannungen und bringt unsere Energie in neuen Fluss. In einem durch Humor gelösten Zustand können wir uns leichter mit den Widersprüchen der Welt versöhnen – mit uns und unserem manchmal nicht perfekten Leben.
Der Wissenschaftsjournalist Norman Cousins ( 1915-1990)  war einer der Ersten, der die heilende Kraft des Lachens entdeckte. Anfang der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts litt er an einer extrem schmerzhaften Erkrankung der Wirbelsäule ( Morbus Bechterew). Die Ärzte prognostizierten Siechtum und baldigen Tod. Cousins wollte das nicht akzeptieren und glaubte an  den Einfluss von Gedanken und Gefühlen auf den Körper. Lange, bevor die Körper-Geist-Medizin aufkam. Von nun an ließ er sich bewusst zum Lachen bringen, sah lustige Filme, ließ sich lustige Bücher vorlesen.Und bald stellte er fest, dass seine Schmerzen nachließen, wenn er reichlich gelacht hatte. Nicht nur das, auch die Anzahl der Entzündungsherde in seiner Wirbelsäule verringerte sich, schließlich verschwanden sie ganz. Er hatte sich selbst geheilt – durch Lachen!!
Diese medizinische Sensation begründete eine neue Wissenschaft, die Lachforschung, Die Wissenschaftler fanden immer genauer heraus, was eigentlich in unserem Körper geschieht. Heute weiß masn, das körpereigene Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin beim Lachen verstärkt ins Blut gelangen und gegen Entzündungen wirken.
2015/16 lief eine der jüngsten Untersuchungen am Robert-Boch-Krankenhaus in Stuttgart: 31 Patienten zwischen 55 und 75 Jahren mit Herzproblemen und dadurch bedingten chronischen Brustschmerzen beteiligten sich daran.Ihr „Lach-Therapeut“ war ein Clown. Am Ende der Lachtherapie  fühlten sich die Teilnehmer subjektiv besser und sie hatten objektiv nachweisbar weniger Stresshormon Kortisol im Blut und auch beim Belastungs-EKG bessere Werte. Der Komiker Groucho Marx sagte: “ Ein Clown wirkt wie Aspirin, aber doppelt so schnell.“ Die ersten Clownbesuche wurden vor rund 25 Jahren in Krankenhäusern eingeführt, heute ist die Clownvisite weit verbreitet. Da Clowns weder zum medizinischen oder pflegerischen Personal gehören noch Angehörige sind, lassen sie Patienten gerne auf deren spielerisches Angebot ein, lachen, fühlen sich insgesamt besser und gehen mit der Zeit auch mit ihrer Krankheit souveräner um.
Doch es muss kein lautes Lachen sein. Schon ein Lächeln wirkt positiv auf Körper und Seele. Mitte der Neunzigerjahre des letztern Jahrhunderts fanden US-amerikanische Neurowissenschaftler heraus, wie Lachen das Immunnsystem stärkt. T-Lymphozyten ( töten infizierte Zellen) wie auch Gamma-Interferone ( Produzenten körpereigener Abwehrstoffe) vermehrten sich duschs Lachen. Neue Studien haben auch gezeigt, dass Lachen gegen Depressionen helfen kann.
Wie schaffen wir es nun, mehr zu lachen? Indem wir möglichst viel Zeit mit Menschen verbringen, die wir mögen und die uns gut tun. In vertrauter Gemeinschaft lacht es sich leichter. Und in angespannten, traurigen,… Situationen kann es schon helfen, die Mundwinkel bewusst ein wenig nach oben zu ziehen und ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ein Lob der Einfachheit ( Tipp im Februar 2018 )

Wir leben heute in einer Überflußgesellschaft. Die Regale sind weitgehend das ganze Jahr über gut gefüllt. 12 Monate lang Südfrüchte, zu jeder Saison eine neue Kollektion, alle paar Jahre ein neues Handy,.. ..Brauchen wir das alles wirklich? Müssen wir z.B. wirklich jederzeit erreichbar sein – wie es uns die moderne Kommunikationswelt so gerne vermitteln möchte. Ganz selbstverständlich jetten wir in exotische Länder, nehmen dafür stundenlange Flugreisen, die Strahlenbelastungen auf Flughäfen, Zeit- und Klimaverschiebungen auf uns Entspricht das wirklich dem Ruf unserer Seele? Und kennen wir eigentlich unsere Heimat, die vielen kleinen Schmuckstücke ganz in unserer Nähe?
Ist weniger nicht oft mehr? Und vor allem: Lenkt  die Überfülle  unser Augenmerk nicht zu stark nach aussen, während unser Innenleben in dieser über alle Maßen reizvollen Welt verkümmert?

Die freiwillige Einfachheit ist in vielen wohlhabenden Gesellschaften ein gut untersuchter Trend. Damit ist z. B. ein Lebensstil gemeint, bei dem man versucht, weniger zu arbeiten, um mehr Zeit für ein soziales Leben zu haben.  Die Anhänger dieses Lebensstiles organisieren sich vor allem im Netz, geben weniger Geld für materielle Güter aus, besitzen weniger, versuchen, Obst und Gemüse selbst anzubauen und fahren nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel oder mit dem Rad.

Interessanterweise verfolgen diese Menschen jedoch nicht nur ethische und ökologische Ziele, viele wollen schlichtweg ein glücklicheres Leben leben, mehr Zeit für sich und ihre Familie haben und ihr viel zu volles Leben ( einschließlich der Wohnungen) “ entrümpeln“.

– Wie wäre es zum Beispiel, spontan seinen Büchervorrat auzusortieren, also auch Platz zu schaffen, sie zu den immer mehr entstehenden Orten des Büchertausches zu bringen und vielleicht spontan mit einem Schmöker, einem Buch, dass ganz neue Gebiete offeriert, einem Gedichtband,…….heimzukehren?
– Oder manche Wege -gerade jetzt in der erwachenden Jahreszeit- zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Vögel zwitschern, dass es eine wahre Freude ist, überall erblühen die ersten Frühjahrsboten und auch die Nase kann viel erschnuppern.
– Welche Kleidung hängt schon lange Zeit ungetragen, unbeachtet und auch nicht mehr von Interesse im Schrank. Könnte es nicht einen erfreuten Abnehmer geben und gleichzeitig Platz geschaffen werden?
– Wann habt Ihr Euch das letzte Mal mit Freunden zu Kaffee und selbstgemachtem Kuchen zuhause getroffen oder zum Picknick, zu dem jeder etwas beigetragen hat?

……..