Rituale – die Quelle großer Kraft ( Tipp im November 2017 )

Heute leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit, in der wir uns ständig mit Neuem auseinandersetzen müssen und in der eine gewisse Beliebigkeit Einzug gehalten hat.

Rituale können uns da  helfen, dem Tag wieder eine Struktur zu geben, im Jahr die Jareszeiten mit ihren unterschiedlichen Energien zu würdigen und uns  im Leben die Lebensabschnitte bewusst zu machen. Darüber hinaus kommen wir dadurch auch immer wieder in Vrbindung mit den zarten, subtilen Ordnungskriterien, die unsere Welt zusammenhalten, ds,was über das Menschsein hinausweist.

Wenn wir sie anwenden, haben wir nach einiger Zeit ein Gerüst zur Verfügung, das uns im Alltagsleben allgemein und in Krisensitutionen im Besonderen Stabilität und Sicherheit vermittelt. Sie nehmen allmählich einen festen Platz in unserem Leben ein und ermöglichen es uns, auch in den  herausfordernsten Situationen Ruhephasen zu schaffen, eine Stütze zu haben, z. B. bei Bestattungen,Regelmässig-keit zu erzeugen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und  Energien richtig zu lenken.

So können wir uns schon morgens mit einem guten Ritual einen kraftvollen Start in den Tag kreieren. Die Spannweite reicht da von den vershiedensten Arten von Meditation bis hin zum Waldlauf.

Gerade im November, wo die Tage kürzer werden und der sich oft auch noch nebelig und düster zeigt, bietet es sich an, mit lichten Momenten gegezusteuern. Das kann bei einer bewusst gewählten Auszeit bei einer Tasse Tee/ Kaffee geschehen. Eine brennende Kerze kann da an das Lichte, Helle erinnern.Und einige tiefe Atemzüge können uns helfen, wieder in unsere Mitte zu kommen, offen zu sein für das Schöne, Harmoniche.
Auch ein Spaziergang kann uns bewusst mir der sich schlafen legenden Natur verbinden lassen, uns helfen, zu entschleunigen.

Wir können schon mit dem Aufwachen beginnen, LIcht in die dunkle Zeit zu bringen.

kleine Übungen für jeden Tag ( Tipp im Oktober 2017 )

  • Verwurzele dich und bilde einen sicheren Grund:
    ° Stelle dich – möglichst ohne Schuhe – hüftbreit hin, die Knie weich, nicht angespannt
    ° Die Füße stehen parallel nebeneinander
    ° Spüre mit den Füßen in den Boden hinein und baue durch die Fußsohlen eine starke Beziehung zur Erde auf.
    ° Visualisiere nun, wie aus den Fußsohlen in die Erde wachsen, immer tiefer und tiefer und sich verzweigen.
    ° Gib dein Gewicht ab, ruhe auf deinen Wurzeln und sei aufmerksam.
    ° Mit jedem Einatmen nimmst du frische Energie auf, bei jedem Ausatmen wachsen deine Wurzeln noch tiefer in die Erde, zugleich gibst du Belastendes, Unruhe,… ab.
    Mache diese Übung so lange, bis du dich gestärkt, getragen und genährt fühlst. Du bist mehr bei dir und weniger leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  • Boxen:
    ° Stelle dich aufrecht, aber entspannt hin, die Beine hüftbreit und die Knie leicht gebeugt.
    ° Balle nun deine Hände leicht zu Fäusten und bringe sie seitlich an den Körper, hüfthoch.
    ° Drehe beim Einatmen nun die Faust der einen Hand nach oben, während  du die Faust der anderen Hand nach vorne schnellst; im Wechsel.
    ° Unterstützend kannst du beim nach Vorneschnellen  ein Ha tönen.
    Diese Übung ist wunderbar, um in Stresssituationen Anspannung zu entlassen
  • Gehmeditation:
    °
    Stelle dich aufrecht hin, die Beine hüftbreit, den Rücken gut durchgestreckt, die Schultern hängen locker, das Kinn ist leicht nach hinten gezogen.
    ° Atme mehrmals langsam und mit Bedacht ein.
    ° Rolle beim Einatmen nun einen Fuß ab ( Ferse heben, dann Bewegung fortsetzen und langsam und achtsam den ganzen Fuß vorwärtsbewegen,   h. wir nehmen jeden Bewegungsablauf: Abrollen – wann entsteht der Impuls zum Heben – langsames Vorwärtsbewegen – sehr genau wahr),
    °Lege beim Ausatmen von der Ferse beginnend diesen ganzen Fuß sehr achtsam ab., sei ganz beim Bewegungsablauf, sei das Ablegen.
    Gerade ein langsames, bewußtes Gehen lässt uns wieder sehr in die Mitte kommen. Am besten täglich 20 Minuten oder mehr.
  • Der Katzenbuckel:
    Das Vorbild für diese Übung ist die Katze – wie sie sich in die Länge streckt und mit einem Katzenbuckel dehnt.
    ° Bitte begib dich auf einem geeigneten Untergrund in den Vierfüßlerstand.
    Die Handgelenke befinden sich direkt unter den Schultern, die Hüften senkrecht über den Knien, die Schultern sind ganz locker. Der Oberkörper bildet eine Parallele zum Boden. Der Kopf und dein Blick sind geradeaus gerichtet.
    ° Atme in dieser Position mehrmals ruhig  ein und aus. Beim Einatem entfernt sich der Bauch vom Rückgrat, beim Ausatem kommt er wieder näher.
    ° Beim nächsten Einatem senkst du den Brustkorb,  ziehst die Schulterblätter nach hinten zusammen und hebst dabei den Kopf . Vorsicht: Kein zu großes Hohlkreuz machen. Diese dynamische Variation der Katze stärkt Rücken- und Bauchmuskeln und macht die Wirbelsäule flexibel
    ° Beim nächsten Ausatmen ziehst du deinen Bauch ein, das Kreuz nach oben, Kinn zur Brust als würdest du auf einem Gymnastikball liegen.
    ° Beim nächsten Einatem beginnt die oben beschriebene Abfolge von Neuem, Den Bewegungsablauf 6-mal wiederholen
    Diese Übung hilft, Verspannungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich abzubauen, aber auch die seitliche Muskulatur des Oberkörpers und die Wirbelsäule zu kräftigen. Sie entspannt, erdet, ist gut bei Stress und fördert darüber hinaus noch die Beweglichkeit.

Mutter Natur – unsere große Heilerin ( Tipp im September 2017)

Die große Hitze des Sommers liegt hinter uns, die Natur beginnt, sich zurückzuziehen.
Nun startet die große Zeit, des Wanderns. Schritt für Schritt kann es zu einem heilenden Gehen werden, bei dem man Belastendes hinter sich  lassen und wieder einen klaren Kopf bekommen kann.

Bereits im Mittelalter wussten die Pilger, dass ein Gehen, vor allem längerer Wegstrecken, auf ein Ziel hin unterstützend war, sich von altem Ballast zu befreien und sich zugleich für etwas Größeres zu öffnen. Eine längere Wegstrecke kann mit den Zwischenzielen eine Metapher für unser Leben sein. Mit wachem Auge können wir unterwegs dabei kleine Hinweise bekommen, wie z. B. das Wasser, das sanft und hartnäckig zugleich den Stein abrundet.

Die Routine durchbrechen und sich dem Fluß des Lebens öffnen ( Tipp im August 2017 )

Unser Alltag ist sehr durchgetaktet, die Uhr bestimmt weitgehend unseren Tag.
Wir essen, weil es Zeit ist, nicht, weil wir Hunger verspüren.  Der Jahresurlaub findet oft zur gleichen Zeit und vielleicht sogar am selben Platz statt. Samstag ist Autowasch-, Einkaufs- und /oder Putztag,…..

Wo bleibt da Raum für Kreativität und Veränderung?
Doch das Leben an sich ist Veränderung – im Außen wie im Innen. Kein Augenblick ist wie der vorhergehende, jeder Sonnenaufgang ist einzigartig,,.. Die Jahreszeiten zeigen es vielleicht am Deutlichsten.

Wir jedoch wollen gerne über alles die Kontrolle behalten.

Heilung für Mensch und Erde ( Tipp im Juli 2017 )

Unsere materialistische Welt hat dazu geführt, dass wir unsere Umwelt häufig nur noch nach ihrem Nutzen bewerten.
Der buddhistische Meditationsmeister, Dichter und Friedensaktivist Thich Nhat Hanh weist uns hingegen auf unsere tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde hin. „ Wenn wir die Erde als lebenden und atmenden Organismus begreifen, können wir uns und auch die Erde heilen… Wenn wir unseren Körper als ein Wunder sehen, vermögen wir auch, die Erde als ein Wunder zu sehen, und dann kann Heilung für den Körper der Erde einsetzen……..

Wir sind ihre Kinder, sie ist in uns und wir sind Teil von ihr. Sie versorgt uns mit allem, was wir zum Leben brauchen. Geht es der Erde gut geht, dann geht es auch uns Menschenkindern gut. Unser Lebensglück hängt mit dem Wohlergehen dieses Planeten zusammen, und nur auf einem gesunden Planeten können wir gesund leben.

Achtsamkeit im Alltag ( Tipp im Juni 2017 )

Wir leben in einer Zeit, in der bald jede Minute bereits verplant ist und wir in Gefahr sind, immer mehr im Autopilotmodus zu funktionieren.
Dabei hören wir auf, uns zu spüren und verlieren Lebensqualität.
Wann habn Sie das letzte Mal z. B. genußvoll einen Kaffee getrunken oder draußen die Umgebung ganz bewusst wahrgenommen? Doch gerade diese kleinen Achtsamkeitsübungen im Alltagsstress tun sowohl Körper als auch Seele gut.

Sie lassen sich ganz einfach in den Lebensrhythmus integrieren und helfen uns, wieder bewusster zu leben und zu erleben. Sie entstressen, entspannen und schaffen auch ein neues Bewusstsein – für sich selbst und die Umgebung.

– Achtsamkeit kann schon im Bett beginnen: statt nach dem Aufwachen gleich aus dem Bett zu springen, bleiben Sie ein paar Minuten liegen und recken und strecken sich genüßlich. Hören Sie auf den Herzschlag und scannen Sie dann Ihren Körper vom Kopf bis zu den Zehen. Nun kann der Tag starten.
– Sie können das Duschen ganz bewusst erfahren.Fühlen Sie, wie das warme Wasser von der Haut abperlt, riechen Sie den Duft von Duschgel und Shampoo. Sollten Sie mit kaltem Wsser abschließen, so spüren Sie intensiv, wie es zunächst den Körper erschreckt, dann aber wunderbar erfrischt. Lassen Sie sich viel Zeit beim Abtrocknen.

Mußestunden ( Tipp im Mai 2017)

Heutzutage scheint das Motto “ Immer schneller und immer mehr“ zu sein. Überall und jederzeit erreichbar zu  sein, immer Leistung bringen zu wollen und ja keine Zeit zu verschwenden, ist in und hat uns zum Sklaven der Zeit gemacht. Zum Sklaven der Uhr, des Taktes.
Wir definieren uns sehr stark über unsere berufliche Tätigkeit.
Wer sich der Muße hingibt, gilt leicht als faul und untätig.

Leider kommen die wenigsten auf die Idee, mal aus dem Hamsterrad auszubrechen und  einfach nichts zu tun. Und eine Mehrheit derer, die es wirklich einmal  fertigbringt, hält das für eine schreckliche Erfahrung..

Doch es gibt die Momente, wo alles stillzustehen scheint, wo die Zeit anfängt, sich zu dehnen und in denen das subjektive Empfinden zunimmt.
Das geschieht gerade dann, wenn wir es uns erlauben, der Muße zu folgen. Zum Beispiel an einem See zu sitzen und dem Wellenschlag zu lauschen. Oder in die beruhigende Atmosphäre eines Parkes einzutauchen.

Kleine Übungen zur schnellen Regeneration ( Tipp im April 2017)

Immer wieder werden wir in unserem Alltagsleben gefordert, gestresst,…Da ist es hilfreich, kleine Gegenmittel an der Hand zu haben.

* die Mitte wieder finden:
Bitte legen Sie sich entspannt und bequem auf eine Decke. Dabei  können Sie sich  –  sollte der Wunsch bestehen – ein Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch in den Nacken legen. Ziehen sie nun ein Bein nach dem anderen sanft zur Brust und umarmen sie dann beide  an den Knien. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht ins Hohlkreuz gehen und vermeiden Sie ein Hochziehen der Schultern. Sollte es Ihnen Probleme bereiten,die Knie mit den Armen zu umfassen, können Sie die Hände in die Kniekehlen legen.
Atmen Sie nun tief durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.Werden Sie ganz eins mit dem Atem und halten Sie die Stellung, solange sie für Sie angenehm ist.
Beenden Sie diese Übung damit, dass Sie ein Bein nach dem anderen langsam wieder loslassen. Spüren sie dann nach.

* Unser  Körper ist ein großer Leidtragender unserer heutigen, überaus stressreichen Zeit. Deshalb liebt er es so, wenn wir ihm einmal Liebe und Aufmerksamkeit schenken! Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und setzen sich dort bequem hin. Bitte beachten Sie dabei, dass der Rücken möglichst gerade ist. Eine Hand ruht in der anderen, die Daumen berühren sich.  Atmen Sie nun tief durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund wieder aus. Alles geschieht zu seiner Zeit, genau in dem für Sie richtigen Tempo. Der Atem beginnt zu wirken, Ihr Körper stabilisiert sich, und Sie können nun ein sanftes Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern. Sie können spüren, wie sich dadurch die gesamten Gesichtsmuskeln entspannen und sich diese “ Weichheit“ mit jedem Atemzug mehr und mehr in Ihrem Körper ausbreitet, nach und nach jede Zelle erfasst.  Bald lächelt Ihr ganzer Körper.
Geniessen Sie diesen Zusatnd noch etwas!.

* Wenn die Emotionen hochkochen, kann es schon hilfreich sein, zwei Steine , die sich gut in die Hände schmeicheln, zu nehmen und sie gegeneinander zu reiben. Unerwartet löst sich dadurch die innere Spannung.

Natron – kleiner Helfer ganz groß ( Tipps im März 2017 )

Natron ist schon seit dem frühen Altertum bekannt. Das Wort Natron hat seinen Ursprung im ägyptischen, wo der Wortstamm „ntrj “ (= göttlich) für als heilig geltende Stoffe gebraucht wird.
Der chemische Name ist Natriumhydrogencarbonat, man kennt es aber auch unter den Begriffen Natriumbicarbonat, Speisesoda und Backsoda  oder unter den  Markennamen Bullrich-Salz und Kaiser Natron. Zu kaufen gibt es Natron in der Apotheke, in Drogerien oder auch in Supermärkten.

Leider ist Natron heute als preiswertes und dennoch hochwirksames Hausmittel fast in Vergessenheit geraten
Dabei ist es ist ausgesprochen vielseitig einsetzbar und dabei natürlich, umweltschonend und ungiftig, was  für uns alle ein wichtiger Faktor ist.

Seine Anwendungungsgebeite sind vielfältig:

im Haushalt:
– Natron hilft, mit einer Bürste in feuchte Fliesenfugen eingearbeitet, Schimmel in den Fugen zu entfernen.
Ntron auf einen feuchten Lappen oder Schwamm gestreut, beseitigt schonend Kalkflecken und Belag auf Armaturen.
– 1 EL Salz, 2 EL Natron und etwas Wasser zu einer cremigen Paste angerührt, im Backofen auf den Krusten verteilt und nach 20 Minuten abrubbelt,sind ein idealer Backofenreiniger
– Das Pulver hilft super, verkrustete Reste am Topfboden zu entfernen: Kruste anfeuchten, mit Natron bepudern, einwirken lassen und dann mit fingerbreit Wasser aufkochen. Weg ist die Kruste!
– Ist Ihnen der Topf angebrannt, dann hilft es, den Topf mit einem Liter Wasser füllen, einen Esslöffel Natron darin auflösen und dann aufkochen. Die Speisereste lösen sich und können leicht mit einem Schaber oder einem Schwamm entfernt werden.
– In der Küche als Backtriebmittel
– Wenn das Waschbecken in der Küche  verkalkt ist hilft eine Paste aus etwas Natron und Wasser. Geben Sie diese auf einen Schwamm und reiben Sie damit die Spüle ab. Danach glänzt sie wieder!
– Eine Untertasse mit Nntron im Kühlschrank absorbiert für 3-4 Wochen Gerüche!
– Müffeln die Schuhe nach dem Tragen? Wenn Sie morgens etwas Natron hineinstreuen, das Sie abends wegschütten, hat Natron den Geruch neutralisiert und es stinkt nichts mehr!
–  Auf der Autoscheibe oder auf dem Autolack hartnäckig klebende Insekten werden Sie leicht los, wenn Sie etwas Natron-Pulver auf einen feuchten Lappen geben, die Scheibe abwischen, mit klarem Wasser nachspülen,
– Etwas Natron auf den Boden eines leeren Aschenbechers gestreut desodoriert.
– Um Flecken zu entfernen, rühren Sie aus Natron und Wasser eine Paste,tragen sie auf den Fleck auf, lassen sie einwirken und waschen dann das Kleidungsstück.
– es verschiebt den ph – Wert von wässrigen Lösungen aus dem sauren in den neutralen oder leicht alkalischen Bereich.

Audio positive Impulse setzen ( im Februar 2017 )

Unsere Welt wird von Negativnachrichten beherrscht. Fernsehen, Zeitungen,… sind voll davon. Die vielen schönen Dinge, die im Verborgenen geschehen, gelangen selten ins Blickfeld der breiteren Öfffentlichkeit.

Hier möchte ich nun einige aufzeigen – um zu zeigen, dass es auch anders geht, und um auch Mut zu machen, selbst positive Aspekte zu setzen:

Die foodsharing-Bewegung setzt sich seit vier Jahren  als eine der erfolgreichsten, innovativsten und am schnellsten wachsenden sozialen Bewegungen  aktiv gegen Lebensmittelverschwendung ein. Der Film “ taste the waste“ von Valentin Thun inspirierte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 250 Gruppen dazu, Lebensmittel zu retten.Und das nicht nur in Supermärkten, sondern auch in Privathaushalten. Über 1.000.000 Menschen werden inzwischen durch foodsharing über Essenskörbe, Abholungen und das Internet erreicht. Zu erwähnen sind insbesondere so innovative Konzepte wie Fair-Teiler, wo in Regalen und Kühlschränken alle Essen teilen und abholen können. Das ermöglicht ein anonymes Abholen ohne Stigmatisierung für Bedürftige und reduziert gleichzeitig die Verschwendung in Privathaushalten.
Seit Mai 2013 gibt es über 10.000 ehrenamtlichr Miztstreiter und an die 1000 Freiwilligen, die aktiv in Betrieben mitarbeiten. Diese werden in dn jeweiligen Regionen, Städten und Bunesländern von mehr als 300 BotschafterINNenkoordiniert, hundertprozentig ehrenamtlich und unentgeltlich.
Um das  noch sehr starke Wegwerfen von Lebensmitteln durch Supermärkte einzuschränken, fordert Foodsharing in Kooperation mit „leere Tonne“ für Supermärkte einen Wegwerfstopp,Sie haben  eine Petition mit mehr als 50.000 Unterschriften organisiert, in dem der Handel verpflichtet werden soll, überschüssige Produkte an gemeinnützige Organisationen zu spenden statt sie wegzuschmeißen. Diese Bewegung bekam für ihre zukunftsträchtigen Ideen bereits zahlreiche Auszeichnungen Folgende Regeln sind unabdingbar:
1) Ehrlichkeit bei der persönlichen Datenangabe und dem Bestücken der Essenskörbe
2 Beachtung dessen, was in die Körbe darf und was nicht ( Medikamente, Kleidung)
3) verantwortungsvoll handeln
4)die Ware zuverlässig abholen und liefern
5) keine verdorbenen Waren liefern
6) Verbesserungsvorschläge machen
mehr unter. wwwfoodsharing.de

Eine weitere Initiative gegen Lebensmittelverschwendung kommt aus Berlin.Sie richtet sich gegen die Lebensmittelverschwendung in Restaurants. Dafür hat sie  die „Mealsaver“ APP entwickelt.Per App wird das, was in Restaurants übrig bleibt, potenziellen Kunden angeboten.Die Kosten belaufen sich je nach Gericht zwischen 1 und 4 Euro. In Berlin sind schon 150 Gastronomen dabei, in  Hamburg sind bald 30 geplant. Das berichteten die Gründer in der taz. Die App wäre bereits von 120.000 Nutzern heruntergeladen worden und Mealsaver erhielte selbst pro Person 1 Euro.
https://itunes.apple.com/de/app/mealsaver-g%C3%BCnstig-essen-umwelt-schonen/id1162089374?mt=8

Supermarkt für Lebensmittelreste
Rund die Hälfte aller Lebensmittel in Europa landet nach wie vor in der Tonne, obwohl ein Großteil noch genießbar wäre. Grund genug, einen Supermarkt für Lebensmittelreste zu eröffnen, fanden 3 Gründer von SirPlus in Berlin. Initiator des Projektes ist Raphael Fellmer, der bereits 2012 die „Lebensmittelretter-Bewegung“ – besserbekannt als foodsharing-gründete. Der neue Berliner Einkaufsmarkt verkauft ausschließlich ausrangierte, aber immer noch bestens genießbare Lebensmittel zu einem günstigeren Preis als im normalen Handel.Zusätzlich kann man im angegliederten Online-Shop bestellen und sich die Produkte auch bundesweit nach Hause liefern lassen. Die geretteten Lebensmittel seien dabei die umweltfreundlichsten, die es gäbe, argumentieren die Gründer auf ihrer website.So würde man nicht nur die Produkte selbst vor der Verschwendung bewahren, sondern auch Energie, Wasser und Treibhausgase, die sowohl für die Herstellung als auch für die Entsorgung notwendig sind. Kooperationen des Supermarktes bestehen bislang mit Bäckerein, Snack- und Müsliherstellern, aber auch mit größeren Unternehmen wie Bio Company und der Metro.
https://sirplus.de/pages/sirplus-berlins-1-food-outlet-store

In Köln gibt es einen Supermarkt, der sich „The Good Foods“ nennt und nach dem Motto „Zahle, was es dir wert ist“ sowie „Abgelaufen, aber lecker“aussortierte Lebensmittel an die Verbraucher bringt. Bereit steht das Gemüse, das die Bauern stehen lassen mussten, weil es nicht normgerecht und deshalb unverkäuflich war oder weil zu viel geerntet wurde. In Regalen stehen aber auch Backwaren vom Vortag und  abgepackte “ sichere“ Waren über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Die Unternehmen sind froh, nichts wegschmeißen zu müssen – es steht den Ladenbetreibern gegen Abholung kostenfrei zur Verfügung. Manche Kunden zahlen nur wenig, manche genauso viel wie im normalen Supermarkt, ganz entsprechend der finanziellen momentanen (Not) Lage. Und was nicht verteilt  werden konnte, wandert in die Kochtöpfe von engagierten Köchen. Weggeschmissen wird nichts mehr!
https://www.facebook.com/TheGoodFoodMarkt/

Am 08. September eröffnete in Berlin Charlottenburg der erste Supermarkt für gerettete Lebensmittel direkt in einer Einkaufsstraße. Die Mission von „Sir Plus“ – wie sich der Laden nennt – ist es, den ca. 20 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die jedes Jahr allein in Deutschland als Müll weggeworfen werden, aber definitiv zum Verzehr noch gut geeignet sind, entgegen zu wirken. Wie hat man auch als Nicht-Berliner die Chance an diese Lebensmittel zu kommen?
Die Aufmerksamkeit auf dieses Thema und die damit verbundene Verschwendungssucht von kostbaren Rohstoffen und Ressourcen, die damit einhergehen, wollen die Gründer Alexander Piutti, Raphael Fellmer und Martin Schott anderen bewusst machen. Die Lebensmittelindustrie mit zu revolutionieren, das unterstützen die drei Aktivisten als Foodsharer (Essensretter) schon lange. Nun verleihen sie dem ganzen Ausdruck durch die Idee ihres Start-Ups mit einem Supermarkt für Lebensmittel, die als überschüssig und von der EU als ungenormt erklärt wurden.
Der 1.Food Outlet-Laden. Von nun an wird es in der Wilmersdorfer Straße 56 in Berlin Charlottenburg gerettete und bestens genießbare Lebensmittel geben. Zu vergünstigten Preisen – etwa 50% günstiger als in regulären Supermärkten. Wer nicht in Berlin wohnt, kann dennoch die Ware beziehen, denn sowohl für die Berliner als auch für Interessenten in anderen Gebieten Deutschlands bietet „Sir Plus“ auch einen Online-Lieferservice an.
Ein Fachmann für Lebensmittelhygiene prüft dabei fortwährend die Qualität.
https://www.startnext.com/sirplus

Zu gut für die Tonne
Jedes achte gekaufte Nahrungsmittel landet hierzulande im Müll. Zur Eindämmung dieser Verschwendung hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2012 die App “ Zu gut für die Tonne “ entwickelt.
Hier gibt es nicht nur Kochideen für die kreative Resteküche  – auch von Sterneköchen wie Tim Mälzer  – es wird auch ein Zeichen „gegen“die Wegwerfmentalität bei Lebensmitteln gesetzt. Für bis zu 3 Zutaten aus dem Kühlschrank gibt es passende Rezeptvorschläge. Aber auch Tipsp zur richtigen Aufbewahrung von Nahrungsmitteln und Infokarten zur Lebensmittelverschwendung in Deutschland.
www.zugutfuerdietonne.de

Bis heute haben weltweit gerade mal 15 Länder das Recht auf Trinkwasser in der Verfassung verankert. Keines dieser Länder liegt in Europa. Doch ein Land sorgt klugerweise vor. Als erstes europäisches Land verleiht das EU-Mitglied Slowenien dem Recht auf Trinkwasser den Verfassungsrang. Trinkwasser darf weder als Ware gehandelt noch kommerziell privatisiert werden.
Wasser, das blaue Öl des 21. Jahrhunderts:
Wasserprivatisierungen sind weltweit auf dem Vormarsch: In der Schweiz, in Griechenland, in Spanien und Portugal, in Frankreich, Deutschland und zig weiteren Ländern. Die EU mischt ganz vorne mit. Und dank dem Tisa-Abkommen drohen umfassendere Privatisierungen im Bereich der Grundversorgung.
Privatisiertes, kommerzialisiertes Trinkwasser verspricht lukrative Geschäfte in Milliardenhöhe. Wasser ist zweifellos das blaue Öl des 21. Jahrhunderts. Große Lebensmittelmultis beweisen Ausdauer und lassen nichts unversucht, um sich auf lokaler Ebene das Recht auf Trinkwasserbewirtschaftung anzueignen. Bietet sich Gelegenheit, greifen sie zu. Im äußersten Fall und je nach politischer Lage notfalls sogar mit Staatsgewalt.
Manch einer könnte nun einwenden, dass es hierzulande in absehbarer Zeit keine Trinkwasserprivatisierung geben wird. Stimmt. Kaum vorstellbar. Das hatten die Portugiesen, Spanier und Griechen bis vor kurzem auch nicht gedacht …
Geheimoperation Wasser – Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.
Unter Druck der EU-Troika mussten bereits Spanien, Portugal und Griechenland ihre Wasserversorgungen privatisieren. Diese realen Beispiele, die zeigen, dass sich die Wasserpreise um bis zu +400% erhöht haben. In Frankreich nahm die Qualität der Trinkwasserversorgung nach der Privatisierung rapide ab.
In Portugal mussten Einwohner nach der Privatisierung 20 % ihres Einkommens für Wasser ausgeben. Stellen dir das mal bewusst vor, wenn du das nächste mal den Wasserhahn laufen lässt.
Wäre es da nicht vernünftiger, wie in Slowenien geschehen, präventiv vorzusorgen? Nur so, für den Fall der Fälle?
Wem gehört das Wasser?
Wasser ist die lebenswichtigste Ressource der Erde. Der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasser-Reserven hat längst begonnen. Mehrere eEltkonzerne wie Nestle liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen — allen voran Coca Cola, Pepsi und Nestlé, der größte Lebensmittelhersteller des Planeten.
Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erklären die Vereinten Nationen. Die Getränkehersteller halten es dagegen für „blaues Gold“, ein Produkt, das seinen Preis haben müsse. Nur, wer soll dafür wie viel bezahlen – und wer verdient daran?
Die Wassergiganten kaufen rund um den Globus die besten Quellen auf und machen schon heute damit Milliarden Gewinne.`
http://derstandard.at/2000047757028/Slowenien-gibt-Recht-auf-Trinkwasser-Verfassungsrang

Trinkwasser aus Wüstenluft
Besonders in den trockenen Wüstenregionen haben rund 750 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch auch hier enthält  die Luft einen gewissen Grad an Feuchtigkeit. Wissenschaftler aus Kalifornien haben nun  in der Fachzeitschrift „Science“ ein neues Gerät vorgestellt, das  diese Feuchtigkeit künftig als Trinkwasser nutzbar machen kann. Das erfolgt durch einen Wasserkollektor aus sehr porösem Material und einer großen Oberfläche im Innern.Die Luftfeuchtigkeit wird in den wiinzig kleinen Poren eingefangen.  Vor allem nachts  könnten die Kollektoren Wasser aus der trockenen Wüstenluft absorbieren, das dann tagsüber als Trinkwasser genutzt werden kann. Die Feuchtigkeit dampft nämlich durch die Sonneneinstrahlung wieder aus den Poren heraus  und kondensiert an den Kühlrippen. Die Forscher halten pro Gerät einen Tagesausbeute von mehreren Litern möglich.
http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/neuer-wasserkollektor-gewinnt-trinkwasser-aus-wuestenluft-14975814.html
http://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/news/2017/trinkwasser-aus-trockener-wuestenluft/
http://www.pro-physik.de/details/news/10508618/Trinkwasser_aus_der_Wuestenluft.html

In Berlin können in fünf bis zehn Jahren Bio-Walnüsse aus dem  Berliner Umland angeboten werden . Vivian Böllersen hat  mit Unterstützung einer Genossenschaft ein Grundstück im Berliner Umland gekauft und dort eine Walnussplantage angebaut.