Natron – kleiner Helfer ganz groß ( Tipps im März 2017 )

Natron ist schon seit dem frühen Altertum bekannt. Das Wort Natron hat seinen Ursprung im ägyptischen, wo der Wortstamm „ntrj “ (= göttlich) für als heilig geltende Stoffe gebraucht wird.
Der chemische Name ist Natriumhydrogencarbonat, man kennt es aber auch unter den Begriffen Natriumbicarbonat, Speisesoda und Backsoda  oder unter den  Markennamen Bullrich-Salz und Kaiser Natron. Zu kaufen gibt es Natron in der Apotheke, in Drogerien oder auch in Supermärkten.

Leider ist Natron heute als preiswertes und dennoch hochwirksames Hausmittel fast in Vergessenheit geraten
Dabei ist es ist ausgesprochen vielseitig einsetzbar und dabei natürlich, umweltschonend und ungiftig, was  für uns alle ein wichtiger Faktor ist.

Seine Anwendungungsgebeite sind vielfältig:

im Haushalt:
– Natron hilft, mit einer Bürste in feuchte Fliesenfugen eingearbeitet, Schimmel in den Fugen zu entfernen.
Ntron auf einen feuchten Lappen oder Schwamm gestreut, beseitigt schonend Kalkflecken und Belag auf Armaturen.
– 1 EL Salz, 2 EL Natron und etwas Wasser zu einer cremigen Paste angerührt, im Backofen auf den Krusten verteilt und nach 20 Minuten abrubbelt,sind ein idealer Backofenreiniger
– Das Pulver hilft super, verkrustete Reste am Topfboden zu entfernen: Kruste anfeuchten, mit Natron bepudern, einwirken lassen und dann mit fingerbreit Wasser aufkochen. Weg ist die Kruste!
– Ist Ihnen der Topf angebrannt, dann hilft es, den Topf mit einem Liter Wasser füllen, einen Esslöffel Natron darin auflösen und dann aufkochen. Die Speisereste lösen sich und können leicht mit einem Schaber oder einem Schwamm entfernt werden.
– In der Küche als Backtriebmittel
– Wenn das Waschbecken in der Küche  verkalkt ist hilft eine Paste aus etwas Natron und Wasser. Geben Sie diese auf einen Schwamm und reiben Sie damit die Spüle ab. Danach glänzt sie wieder!
– Eine Untertasse mit Nntron im Kühlschrank absorbiert für 3-4 Wochen Gerüche!
– Müffeln die Schuhe nach dem Tragen? Wenn Sie morgens etwas Natron hineinstreuen, das Sie abends wegschütten, hat Natron den Geruch neutralisiert und es stinkt nichts mehr!
–  Auf der Autoscheibe oder auf dem Autolack hartnäckig klebende Insekten werden Sie leicht los, wenn Sie etwas Natron-Pulver auf einen feuchten Lappen geben, die Scheibe abwischen, mit klarem Wasser nachspülen,
– Etwas Natron auf den Boden eines leeren Aschenbechers gestreut desodoriert.
– Um Flecken zu entfernen, rühren Sie aus Natron und Wasser eine Paste,tragen sie auf den Fleck auf, lassen sie einwirken und waschen dann das Kleidungsstück.
– es verschiebt den ph – Wert von wässrigen Lösungen aus dem sauren in den neutralen oder leicht alkalischen Bereich.

Audio positive Impulse setzen ( im Februar 2017 )

Unsere Welt wird von Negativnachrichten beherrscht. Fernsehen, Zeitungen,… sind voll davon. Die vielen schönen Dinge, die im Verborgenen geschehen, gelangen selten ins Blickfeld der breiteren Öfffentlichkeit.

Hier möchte ich nun einige aufzeigen – um zu zeigen, dass es auch anders geht, und um auch Mut zu machen, selbst positive Aspekte zu setzen:

Die foodsharing-Bewegung setzt sich seit vier Jahren  als eine der erfolgreichsten, innovativsten und am schnellsten wachsenden sozialen Bewegungen  aktiv gegen Lebensmittelverschwendung ein. Der Film “ taste the waste“ von Valentin Thun inspirierte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 250 Gruppen dazu, Lebensmittel zu retten.Und das nicht nur in Supermärkten, sondern auch in Privathaushalten. Über 1.000.000 Menschen werden inzwischen durch foodsharing über Essenskörbe, Abholungen und das Internet erreicht. Zu erwähnen sind insbesondere so innovative Konzepte wie Fair-Teiler, wo in Regalen und Kühlschränken alle Essen teilen und abholen können. Das ermöglicht ein anonymes Abholen ohne Stigmatisierung für Bedürftige und reduziert gleichzeitig die Verschwendung in Privathaushalten.
Seit Mai 2013 gibt es über 10.000 ehrenamtlichr Miztstreiter und an die 1000 Freiwilligen, die aktiv in Betrieben mitarbeiten. Diese werden in dn jeweiligen Regionen, Städten und Bunesländern von mehr als 300 BotschafterINNenkoordiniert, hundertprozentig ehrenamtlich und unentgeltlich.
Um das  noch sehr starke Wegwerfen von Lebensmitteln durch Supermärkte einzuschränken, fordert Foodsharing in Kooperation mit „leere Tonne“ für Supermärkte einen Wegwerfstopp,Sie haben  eine Petition mit mehr als 50.000 Unterschriften organisiert, in dem der Handel verpflichtet werden soll, überschüssige Produkte an gemeinnützige Organisationen zu spenden statt sie wegzuschmeißen. Diese Bewegung bekam für ihre zukunftsträchtigen Ideen bereits zahlreiche Auszeichnungen Folgende Regeln sind unabdingbar:
1) Ehrlichkeit bei der persönlichen Datenangabe und dem Bestücken der Essenskörbe
2 Beachtung dessen, was in die Körbe darf und was nicht ( Medikamente, Kleidung)
3) verantwortungsvoll handeln
4)die Ware zuverlässig abholen und liefern
5) keine verdorbenen Waren liefern
6) Verbesserungsvorschläge machen
mehr unter. wwwfoodsharing.de

Eine weitere Initiative gegen Lebensmittelverschwendung kommt aus Berlin.Sie richtet sich gegen die Lebensmittelverschwendung in Restaurants. Dafür hat sie  die „Mealsaver“ APP entwickelt.Per App wird das, was in Restaurants übrig bleibt, potenziellen Kunden angeboten.Die Kosten belaufen sich je nach Gericht zwischen 1 und 4 Euro. In Berlin sind schon 150 Gastronomen dabei, in  Hamburg sind bald 30 geplant. Das berichteten die Gründer in der taz. Die App wäre bereits von 120.000 Nutzern heruntergeladen worden und Mealsaver erhielte selbst pro Person 1 Euro.
https://itunes.apple.com/de/app/mealsaver-g%C3%BCnstig-essen-umwelt-schonen/id1162089374?mt=8

Supermarkt für Lebensmittelreste
Rund die Hälfte aller Lebensmittel in Europa landet nach wie vor in der Tonne, obwohl ein Großteil noch genießbar wäre. Grund genug, einen Supermarkt für Lebensmittelreste zu eröffnen, fanden 3 Gründer von SirPlus in Berlin. Initiator des Projektes ist Raphael Fellmer, der bereits 2012 die „Lebensmittelretter-Bewegung“ – besserbekannt als foodsharing-gründete. Der neue Berliner Einkaufsmarkt verkauft ausschließlich ausrangierte, aber immer noch bestens genießbare Lebensmittel zu einem günstigeren Preis als im normalen Handel.Zusätzlich kann man im angegliederten Online-Shop bestellen und sich die Produkte auch bundesweit nach Hause liefern lassen. Die geretteten Lebensmittel seien dabei die umweltfreundlichsten, die es gäbe, argumentieren die Gründer auf ihrer website.So würde man nicht nur die Produkte selbst vor der Verschwendung bewahren, sondern auch Energie, Wasser und Treibhausgase, die sowohl für die Herstellung als auch für die Entsorgung notwendig sind. Kooperationen des Supermarktes bestehen bislang mit Bäckerein, Snack- und Müsliherstellern, aber auch mit größeren Unternehmen wie Bio Company und der Metro.
https://sirplus.de/pages/sirplus-berlins-1-food-outlet-store

In Köln gibt es einen Supermarkt, der sich „The Good Foods“ nennt und nach dem Motto „Zahle, was es dir wert ist“ sowie „Abgelaufen, aber lecker“aussortierte Lebensmittel an die Verbraucher bringt. Bereit steht das Gemüse, das die Bauern stehen lassen mussten, weil es nicht normgerecht und deshalb unverkäuflich war oder weil zu viel geerntet wurde. In Regalen stehen aber auch Backwaren vom Vortag und  abgepackte “ sichere“ Waren über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Die Unternehmen sind froh, nichts wegschmeißen zu müssen – es steht den Ladenbetreibern gegen Abholung kostenfrei zur Verfügung. Manche Kunden zahlen nur wenig, manche genauso viel wie im normalen Supermarkt, ganz entsprechend der finanziellen momentanen (Not) Lage. Und was nicht verteilt  werden konnte, wandert in die Kochtöpfe von engagierten Köchen. Weggeschmissen wird nichts mehr!
https://www.facebook.com/TheGoodFoodMarkt/

Am 08. September eröffnete in Berlin Charlottenburg der erste Supermarkt für gerettete Lebensmittel direkt in einer Einkaufsstraße. Die Mission von „Sir Plus“ – wie sich der Laden nennt – ist es, den ca. 20 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die jedes Jahr allein in Deutschland als Müll weggeworfen werden, aber definitiv zum Verzehr noch gut geeignet sind, entgegen zu wirken. Wie hat man auch als Nicht-Berliner die Chance an diese Lebensmittel zu kommen?
Die Aufmerksamkeit auf dieses Thema und die damit verbundene Verschwendungssucht von kostbaren Rohstoffen und Ressourcen, die damit einhergehen, wollen die Gründer Alexander Piutti, Raphael Fellmer und Martin Schott anderen bewusst machen. Die Lebensmittelindustrie mit zu revolutionieren, das unterstützen die drei Aktivisten als Foodsharer (Essensretter) schon lange. Nun verleihen sie dem ganzen Ausdruck durch die Idee ihres Start-Ups mit einem Supermarkt für Lebensmittel, die als überschüssig und von der EU als ungenormt erklärt wurden.
Der 1.Food Outlet-Laden. Von nun an wird es in der Wilmersdorfer Straße 56 in Berlin Charlottenburg gerettete und bestens genießbare Lebensmittel geben. Zu vergünstigten Preisen – etwa 50% günstiger als in regulären Supermärkten. Wer nicht in Berlin wohnt, kann dennoch die Ware beziehen, denn sowohl für die Berliner als auch für Interessenten in anderen Gebieten Deutschlands bietet „Sir Plus“ auch einen Online-Lieferservice an.
Ein Fachmann für Lebensmittelhygiene prüft dabei fortwährend die Qualität.
https://www.startnext.com/sirplus

Zu gut für die Tonne
Jedes achte gekaufte Nahrungsmittel landet hierzulande im Müll. Zur Eindämmung dieser Verschwendung hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2012 die App “ Zu gut für die Tonne “ entwickelt.
Hier gibt es nicht nur Kochideen für die kreative Resteküche  – auch von Sterneköchen wie Tim Mälzer  – es wird auch ein Zeichen „gegen“die Wegwerfmentalität bei Lebensmitteln gesetzt. Für bis zu 3 Zutaten aus dem Kühlschrank gibt es passende Rezeptvorschläge. Aber auch Tipsp zur richtigen Aufbewahrung von Nahrungsmitteln und Infokarten zur Lebensmittelverschwendung in Deutschland.
www.zugutfuerdietonne.de

Bis heute haben weltweit gerade mal 15 Länder das Recht auf Trinkwasser in der Verfassung verankert. Keines dieser Länder liegt in Europa. Doch ein Land sorgt klugerweise vor. Als erstes europäisches Land verleiht das EU-Mitglied Slowenien dem Recht auf Trinkwasser den Verfassungsrang. Trinkwasser darf weder als Ware gehandelt noch kommerziell privatisiert werden.
Wasser, das blaue Öl des 21. Jahrhunderts:
Wasserprivatisierungen sind weltweit auf dem Vormarsch: In der Schweiz, in Griechenland, in Spanien und Portugal, in Frankreich, Deutschland und zig weiteren Ländern. Die EU mischt ganz vorne mit. Und dank dem Tisa-Abkommen drohen umfassendere Privatisierungen im Bereich der Grundversorgung.
Privatisiertes, kommerzialisiertes Trinkwasser verspricht lukrative Geschäfte in Milliardenhöhe. Wasser ist zweifellos das blaue Öl des 21. Jahrhunderts. Große Lebensmittelmultis beweisen Ausdauer und lassen nichts unversucht, um sich auf lokaler Ebene das Recht auf Trinkwasserbewirtschaftung anzueignen. Bietet sich Gelegenheit, greifen sie zu. Im äußersten Fall und je nach politischer Lage notfalls sogar mit Staatsgewalt.
Manch einer könnte nun einwenden, dass es hierzulande in absehbarer Zeit keine Trinkwasserprivatisierung geben wird. Stimmt. Kaum vorstellbar. Das hatten die Portugiesen, Spanier und Griechen bis vor kurzem auch nicht gedacht …
Geheimoperation Wasser – Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.
Unter Druck der EU-Troika mussten bereits Spanien, Portugal und Griechenland ihre Wasserversorgungen privatisieren. Diese realen Beispiele, die zeigen, dass sich die Wasserpreise um bis zu +400% erhöht haben. In Frankreich nahm die Qualität der Trinkwasserversorgung nach der Privatisierung rapide ab.
In Portugal mussten Einwohner nach der Privatisierung 20 % ihres Einkommens für Wasser ausgeben. Stellen dir das mal bewusst vor, wenn du das nächste mal den Wasserhahn laufen lässt.
Wäre es da nicht vernünftiger, wie in Slowenien geschehen, präventiv vorzusorgen? Nur so, für den Fall der Fälle?
Wem gehört das Wasser?
Wasser ist die lebenswichtigste Ressource der Erde. Der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasser-Reserven hat längst begonnen. Mehrere eEltkonzerne wie Nestle liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen — allen voran Coca Cola, Pepsi und Nestlé, der größte Lebensmittelhersteller des Planeten.
Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erklären die Vereinten Nationen. Die Getränkehersteller halten es dagegen für „blaues Gold“, ein Produkt, das seinen Preis haben müsse. Nur, wer soll dafür wie viel bezahlen – und wer verdient daran?
Die Wassergiganten kaufen rund um den Globus die besten Quellen auf und machen schon heute damit Milliarden Gewinne.`
http://derstandard.at/2000047757028/Slowenien-gibt-Recht-auf-Trinkwasser-Verfassungsrang

Trinkwasser aus Wüstenluft
Besonders in den trockenen Wüstenregionen haben rund 750 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch auch hier enthält  die Luft einen gewissen Grad an Feuchtigkeit. Wissenschaftler aus Kalifornien haben nun  in der Fachzeitschrift „Science“ ein neues Gerät vorgestellt, das  diese Feuchtigkeit künftig als Trinkwasser nutzbar machen kann. Das erfolgt durch einen Wasserkollektor aus sehr porösem Material und einer großen Oberfläche im Innern.Die Luftfeuchtigkeit wird in den wiinzig kleinen Poren eingefangen.  Vor allem nachts  könnten die Kollektoren Wasser aus der trockenen Wüstenluft absorbieren, das dann tagsüber als Trinkwasser genutzt werden kann. Die Feuchtigkeit dampft nämlich durch die Sonneneinstrahlung wieder aus den Poren heraus  und kondensiert an den Kühlrippen. Die Forscher halten pro Gerät einen Tagesausbeute von mehreren Litern möglich.
http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/neuer-wasserkollektor-gewinnt-trinkwasser-aus-wuestenluft-14975814.html
http://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/news/2017/trinkwasser-aus-trockener-wuestenluft/
http://www.pro-physik.de/details/news/10508618/Trinkwasser_aus_der_Wuestenluft.html

In Berlin können in fünf bis zehn Jahren Bio-Walnüsse aus dem  Berliner Umland angeboten werden . Vivian Böllersen hat  mit Unterstützung einer Genossenschaft ein Grundstück im Berliner Umland gekauft und dort eine Walnussplantage angebaut.

Achtsam essen ( Tipp im Januar 2017 )

Das Essen spielt  heute in unserem Leben  oft nur eine nebensächliche Rolle; fastfoods und das In-sich-Hineinschlingen“ sind traurige Zeichen davon.
In der gerade vergangenen Weihnachts- und Adventszeit hatten Stollen, Süßes, Fettes und Schweres auch  noch Saison.

Dabei birgt  der Spruch “ Du bist, was du isst!“ eine nicht zu unterschätzende Wahrheit.

Wie schnell stopfen wir zur vermeintlichen Lösung unserer Probleme etwas in uns hinein, Schokolade und anderes Süße bevorzugt.

Jede Mahlzeit kann jedoch die Aufforderung sein, achtsamer und aufmerksamer zu essen

Es fängt schon beim Einkauf an: Wo kaufe ich meine Waren ein? Im unpersönlichen Supermarkt, , oft mit vielen überregionalen Produkten, auf dem Wochenmarkt,  bein Hofbauern?

Dankbarkeit ( Tipp im Dezember 2016 )

Wir leben in einer Zeit, in der das Augenmerk auf das gerichtet wird, was nicht funktioniert. Damit geben wir dem noch zusätzlich Energie.

Wäre es jedoch nicht viel dienlicher, uns darauf zu konzentrieren, was uns Freude macht, was gut gelaufen ist,….?!

Denn dadurch werden im Körper chem. Substanzen freigesetzt ,die die Zellen unmittelbar aufnehmen und auf die sie reagieren. Wenn du deinem Körper positive Botschaften gibst, schaffst du Feedbackkreisläufe, die jedes Organ, jede Zelle und jeden Muskel stärken. Du machst dich damit gesünder und stärker, deine Gesundheit verbessert sich, deine Strßsressitenz nimmt zu, und dein Optimismus wird gefördert-

Eine regelmäßige Dankesübung ist dazu ein unbezahbarer Werkzeug.

Dazu möchte ich zwei Vorgehensweisen vorschlagen:

Das Leben ist Rhythmus ( Tipp im November 2016)

Alles in der Welt ist in dem endlosen Fluss und in den Wandel der Natur eingebunden. In Form von kosmischen Zyklen wie den Jahres- und den Tageszeiten bis hin zum Kleinen in Form des Herzschlages und der Atmung. Der Lauf der Erde um die Sonne bestimmt unser Jahr, der Lauf des Mondes um die Erde den Monat, die Drehung der Erde um sich selbst den Tag. . Das Leben wechselt stetig zwischen aktiven  und passiven, ruhigen Phasen.  –  2 gegensätzlichen Kräften. .

Folgen wir diesem Fluss des Lebens und halten diese gegensätzlichen Aspekte sich die Waage, dann ist Harmonie, Gesundheit und Erfolg möglich.
Missachtest du diese Ruhe – und Aktivitätsphasen, kommt das gesamte System jedoch  aus dem Gleichgewicht.

Wir Menschen sind ein Teil der Natur.  Leider folgen wir dem „ Weg“ nicht spontan, sondern verbringen unser Leben oft damit, gegen den Fluss und den Wandel anzukämpfen.
Dem Weg spontan zu folgen, heißt nicht, zu tun, was man will, sondern wir uns dem endlosen Fluss und dem Wandel öffnen.
Alles auf der Welt verändert sich ständig. Mit der Zeit verwandelt sich alles spontan zu etwas anderem. Dieser Prozess des Wandels ereignet sich jederzeit

Gedanken zum Thema Glück ( Tipp im Oktober 2016 )

Was bedeutet Glück für uns?

Wirklich die 6 Richtigen im Lotto?— Bedienen die nicht vielmehr unser Sicherheitsbedürfnis und sind ein reines Zufallsprodukt?

Geschieht das nicht eher in einer liebevollen Begegnung mit dem Partner, den Kindern, einem anderen Menschen  oder Lebewesen, oder
in der Natur oder wenn Kunst uns tief berührte?

Wir alle haben also die Gabe, Glück mitzugestalten.

Doch wie ist das möglich und warum fühlen sich viele so unglücklich?

Wir wurden doch einmal als vollkommene Wesen kreiert, die ihr Potential zur vollen Entfaltung bringen sollen!?

Was läuft dann also falsch?

Augenübungen nach Jerkov – das Training der alten Meister ( Tipp im September 2016 )

Unsere Augen sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Klimaanlagen  Heizungsluft, Fernsehmarathons, stundenlange Arbeit am Bildschirm, aber auch hormonelle Veränderungen und Medikamente können sich beeinträchtigend auswirken.

Die Wirkungen der Übungsfolge nach Jerkov zeigen sich folgendermaßen:
– sie  machen die Augenmuskeln fit und verbessern die Sehfähigkeit,
– wirken positiv aufs Gedächtnis, auf die Konzentrationsfähigkeit und auf alle inneren Organe.

Zur Vorbereitung:/ Beachtung
–  Brille/ Kontaktlinse abnehmen,
– sie kann im Sitzen oder im Stehen durchgeführt werden,
– jeder Abschnitt wird sieben Mal wiederholt,
– die maximale Trainingszeit beträgt 25 Minuten / Tag
Dabei wird bei allen Übungen empfohlen:
°
weicher Blick, ohne Zwang,
° geöffnete Augen,
° immer wieder blinzeln, vor allem nach jeder abgeschlossenen Übung,  das lockrt die  Augenmuskeln.

Achtung: bei einer Kurzsichtigkeit  ab 2,5 Dioptrin gilt:
– am Anfang kürzer,
– die Figuren vor den Augen kleiner zeichnen,
– auf das Wohlbefinden der Augen achten, d.h. bei Unwohlsein
das Training unterbrechen und einen Augenspezialisten
kontaktieren.

Wir lächeln, die Wirbelsäule ist aufrecht, der Kopf bildet eine Linie mit der Wirbelsäule. Der Nacken und die Shultern sind locker und wir stellen uns vor, dass wir auf dem Kopf eine Krone tragen.
1. wir bewegen die Augen nach rechts, nach links und wieder zurück, lächeln dabei und halten den Kopf ruhig.
2. Wir bewegen die Augen nach oben, nach unten und wieder zurück dito.
3.  Wir malen mit den Augen einen Kreis, 7 Mal in jede Richtung, stellen uns eine goldene RFarbe vor und  eine glatte Linie,
a) mit offenen Augen,
b) mit geschlossenen Augen.

Gesundheit auf zwei Rädern ( Tipp im August 2016 )

Mehr Bewegung in den Alltag bringen – Entschleunigung – aus dem Kopf herauskommen – zurück zur Natur – frische Luft tanken
Gibt es etwas, das alles unter einen Hut bringen kann?

Ja, Fahradfahren.macht es möglich.

Als sanfter Sport  bietet er sich auch für Leute an, die schon länger keinen Süort mehr getrieben haben oder übergewichtig sind. Er ist die ideale Möglichkeit, sich wieder sportlich zu betätigen und mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.

Für Anfänger oder Wiedereinsteiger können schon ein paar Kilometer anstrengend sein. Deshalb: langsam angehen lassen und Zeit nehmen. Das ermöglicht dann auch viel mehr, alles bewusster wahrzunehmen. Und nach ein paar Wochen regelmässigen Trainings spürt man die zunehmende Kondition, es strengt weniger an, man fühlt sich fitter, ,tut viel für seine Gesundheit  und beginnt, es zu geniessen.

Radfahren ist bewegungsintensiv, beansprucht große Muskelgruppen und eignet sich ideal für den Alltag. Oft sind die Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino nicht weiter als fünf Kilometer und meist sind sie schöner als die Autostrecke. Günstiger sind sie auch: Sie sparen Spritkosten – und entlasten nebenbei auch die Umwelt durch weniger  Luftschadstoffe, weniger Verker und auch weniger Stress. Zur Zeit erlebt das Fahrrad auch weltweit in den Metropolen und Städten eine Renaissance.
Seine Vorteile im Alltag:
– bei Weglängen bis zu 5 Kilometern schlägt das Fahrrad alle anderen Verkehrsmittel
–  Radfahrer können meist direkt vor der Tür parken
–  umweltfreundlicher und klimaschützend
– auf einem Autoparkplatz lassen sich neun Fahrräder abstellen
– Radeln macht den Kopf frei und den Radler wacher,, besser gelaunt und kreativer

Und es ist eine Alternative zum Joggen oder zum Fitnessstudio. Gerade, weil Luft und Licht wichtige Komponenten sind.
Der durchschnittliche Europäer hälz sich nur maximal eine Stunde pro Tag draußen  auf. So produziert er tagsüber zu wenig Serotonin ( Glückshormon). was sich abends auf eine zu geringe Produktion von Melatonin ( Schlafhormon) auswirkt. Serotonin wird nämlich bei ausreichender Dunkelheit vom Körper in Melatoninumgewandelt und beschert einen gesunden und erholsamen Schlaf. Fehlt Serotonin oder ist zu wenig vorhanden, ist auch die Melatoninproduktion  gestört und kann nächtliche Schlafprobleme und einen Verlust von Lebenskraft nach sich ziehen. Bekommen wir zu wenig natürliches Tageslicht, entsteht auch ein Vitamin-D-Mangel.

Heimische Superfoods ( Tipp im Juli 2016 ), Teil 2

Und weiter geht es mit unseren heimischen Kraftpaketen.

Kirschen:
enthalten zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Auch enthält sie die VitamineB1, B2, B6 und Vitamin C. Kirschen dienen zudem als Lieferant des VitaminsFolsäure. Dieses Vitamin ist besonders für Schwangere wichtig und unentbehrlich für die Zellteilung und die Blutbildung.
Der für die rotviolette Farbe der Kirsche verantwortliche Farbstoff soll entzündungshemmend wirken. Auch enthält die gesunde Frucht das Spurenelement Zink.
Vor allem aber stecken Kirschen prallvoll mit sogenannten Anthocyanen: Diese natürlichen Farbstoffe zählen zur Gruppe der Polyphenole und bringen eine ganze Palette von gesundheitlichen Pluspunkten. Auf die Körperzellen haben Anthocyane zum Beispiel eine nachgewiesene Schutzwirkung, etwa gegen Entzündungen, vorzeitige Alterungsprozesse und vermutlich auch gegen Krebs. Neuere Forschungen lassen auch vermuten, dass Kirschen dank des hohen Gehalts an Anthocyanen die Beschwerden bei Rheuma lindern können. All diese Vorzüge haben allerdings vorwiegend Sauerkirschen zu bieten, die einen besonders hohen Anteil der natürlichen Farbstoffe zu bieten haben.

Äpfel:
Schale und  Fleisch  der Frucht enthalten im  ausgewogenen Verhältnis viele gesundheitlich wertvolle Stoffe wie organische Fruchtsäuren, Natrium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Schwefel,, Gerbstoff, Kieselsäure, Kohlenhydrate, die Vitamine a, B1, B2, B6, C und E und besonders einen hohen Kaliumgehalt.
Ein Mangel an Kalium kann sich in Erschöpfung, geistiger und körperlicher Müdigkeit, Erschlaffung von Haut und Muskulatur und in Funktionsstörungen des Nervensystems zeigen. Es unterstützt das Stoffwechselgeschehen wie das reibungslose Funktionieren des Herzens wie auch  die Aktivität unserer Körperzellen und vieles mehr.
Obwohl viele Äpfel einen säuerlichen Geschmack haben, wirken sie im Körper basisch, so dass sie einen Ausgleich zu unserer oft säurelastigen Ernährung bilden und den damit verbundenen Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Stoffwechselleiden, Arteriosklerose und  frühzeitig beginnende Verschleißerscheinungen.
Das Pektin  der Äpfel nimmt  Gift- und Schadstoffe und Fäulnisbakterien auf und verhindert deren Übergang ins Blut, fördert die Verdauung, hemmt Entzündungen und schützt die Gefäße, indem es den schädlichen LDL- Cholesterinanteil im Blut senkt und das nützliche HDL-Cholesterin erhöht. Darüber hinaus fördert es auch die Gerinnung des Blutes. So bietet ein Apfeltag pro Monat jedem Menschen eine einfach und günstige Möglichkeit, den Darm regelmässig zu entgiften, den gesamten Stoffwechselzu regenerieren und einen positiven, tiefgreifenden Einfluss auf alle Organe des Körpers  zu nehmen. Oft schon genügt ein Apfeltag , um nachlassender Energie und Leistungsfähigkeit  entgegenzuwirken, das Stoffwechselgeschehen positiv zu beeinflussen und das Verdauungssystem anzuregen..
Dieser Apfeltag sieht wie folgt aus:
morgens nimmt man 1 Glas reinen Apfelsaft  mit dem Saft einer halben Zitrone und einem Teelöffel gutem Honig zu sich statt Kaffee und  Frühstück zu sich, dieser wurde vorher im Wasserbad lauwarmm erwarmt und wird schluckweise getrunken
–  während des Vormittags ißt  man 2 rohe, ungespritzte Äpfel mit Schale und kaut sie gut,- 2 Stunden später:
mittags gibt es einen warmen Apfelschalentee, mit Honig gesüßt, dabei werden 1 – 2 Teelöffel getrocknete  und zerkleinerte Apfelschalen mit 250 ml kochendem Wasseraufgegossen, 10 – 15 Minuten stehen gelassen, abgeseiht und schluckweise getrunken
– etwa 2 Stunden später: 4 ungeschälte, rohe Äpfel langsam essen und gut kauen
jeweils gegen 15 und 17Uhr:  1 Glas Apfelsaft wie am Morgen
abends: 1 Teller rohes, leicht angewärtes Apfelmus, mit 3 Teelöffeln Honig gesüßt.

Oder: Zwei ungeschälte, und ungespritze Äpfel, einer morgens, einer nachmittags gegessen- unterstützen die Verhütung von Arteriosklerose und Herzinfarkt

Die blutreinigende Wirkung von Äpfelkann durch Apfelkuren selbst hartnäckige Ekzeme und manchmal sogar Gicht und Rheuma lindern.

Viele gesundheitliche Probleme können auch mit Apfelessig gelindert werden, der Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Chlor, Schwefel, Kupfer, Vitamin P, Tannin und diverse Aminosäuren enthält. Wenn er naturtrüb ist, enthält er auch noch reichlich Pektin. Morgens auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit je  zwei Teelöffeln Apfelessig und Honig zugesetzt trinken.

Gerne verweise ich auch noch einmal auf die Wildkräuter Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen vom Märztipp 2016.

Heimische Superfoods ( Tipp im Juni 2016), Teil 1

Chia-Samen, Quinoa, Amaranth und Goji-Beeren sind momentan in aller Munde und haben als Superfoods einen unaufhörlichen Siegeszug angetreten. Sie gelten als richtige Kraftpaketeund  sind Meister darin, die Widerstandskräfte und die Konzentration zu steigern, die Heilung entzündlicher Prozesse im Körper zu unterstützen und Mangelzustände zu beheben. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Wirkungsweise der Superfoods noch lange nicht abschließend geklärt.
Dabei wachsen viele Nährstoffriesen auch regional,  sparen somit lange Transportwege und Schadstoffbelastungen durch die landwirtschaftlichen Bedingungen in den Ursprungsländern..

Was macht nun ein Lebensmittel zu so einem Kraftpaket?             
Zunächst einmal handelt es sich dabei hauptsächlich um natürliche, pflanzliche  und möglichst un- oder nur minimal verarbeitete Lebensmittel wie  Obst und Gemüse, möglichst mit Bioqualität,oder Wildwuchs. Aufgrund ihres Nährstoffgehaltes bieten sei einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel. Dazu gesellen sich Kräuter, vor allem Wildkräuter und Gewürzpflanzen wie z.B. Knoblauch,bestimmte hochwertige Fette und Getreidearten.
Es wäre zu empfehlen, sie zum Bestandteil einer jeden Therapie zu machen. Wenn jemand seine Gesundheit verloren hat, ist es umso wichtiger, die bestmögliche Nahrung zu sich zu nehmen, um wieder zu genesen.
Nahezu alle Krankheiten gehen stets mit einem übermässigen oxidativen Stress einher, mit chronischen Entzündungsprozessen sowie mit verminderten körpereigenen Entgiftungs- und Ausleitungsfähigkeiten. Superfoods nun wirken antioxidativ, entzündungshemmend und aktivierend auf die Funktion der Ausleitungs- und Entgiftungsorgane

Superfood ist kein geschützter Begriff, sondern ein Marketingbegriff, der den Verbraucher auf wertvollen Inhaltstoffe und ihre Nährstoffdichte aufmerksam  macht. Sie füllen leere Speicher wieder auf, beugen Mängeln vor, puschen das Immunsystem, schützen die Gefäße und regenerieren die Haut.
Sie bersten geradezu vor: